Ausstellung beleuchtet Bremer Walfang in der Südsee
Das Vegesacker Geschichtenhaus widmet sich vom 17. bis 30. Oktober den mehrjährigen Walfangreisen Bremer Schiffe im 19. Jahrhundert.
Eine Ausstellung im Vegesacker Geschichtenhaus zeichnet ab Samstag, 17. Oktober, die Geschichte des Bremer Walfangs in der Südsee nach. Im Mittelpunkt stehen Fahrten zwischen 1836 und 1862, die Besatzungen wegen der großen Entfernung oft mehrere Jahre von ihren Familien trennten.
Zum Auftakt gibt Klaus Gawelczyk vom Heimatmuseum Schloss Schönebeck am 17. Oktober um 14 Uhr eine Einführung. Der Eintritt ist frei.
43 Reisen dokumentiert
Nach Angaben der Veranstalter sind 43 Südseereisen bremischer Walfangschiffe bekannt. Einige der eingesetzten Schiffe entstanden auf Lange’s Werft in Vegesack. Die Schau stellt ausgewählte Schiffe und ihre Besatzungen vor. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Verbindungen zu Vegesack und zur dortigen Werft.
Vegesack war über einen Zeitraum von 220 Jahren Heimathafen der Bremer Walfangflotte. Deren wichtigstes Fanggebiet lag im Nordmeer vor Grönland. Die Unternehmungen in der weit entfernten Südsee bildeten im 19. Jahrhundert einen besonderen Teil dieser Geschichte.
Zwei Wochen geöffnet
Die Ausstellung „Der Bremer Walfang in der Südsee 1836–1862“ läuft bis Freitag, 30. Oktober, in der Galerie Etage des Vegesacker Geschichtenhauses. Geöffnet ist sie mittwochs bis samstags jeweils von 11 bis 16 Uhr.
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