ATSV Habenhausen setzt beim Neuanfang auf Geduld
Nach dem Abstieg baut der ATSV Habenhausen auf einen jungen, weitgehend neuen Kader. Nach Sieg und Niederlage folgt nun das Heimspiel gegen Ruhmetal.
Der ATSV Habenhausen ist mit einem Sieg und einer Niederlage in die Handball-Regionalliga gestartet. Nach dem Abstieg aus der 3. Liga setzt der Verein auf einen personell stark veränderten und jungen Kader. Trainer Thomas Krüger wirbt dafür, der Mannschaft Zeit zur Entwicklung zu geben.
Nur fünf Spieler aus dem früheren Kader sind geblieben. Weitere Akteure kehrten zurück oder kamen neu hinzu, darunter der mazedonische Flügelspieler Jovan Danevski und der niederländische Kreisläufer Dante Louwers. Beide stießen erst kurz vor dem Saisonbeginn zur Mannschaft. Auch Björn Wähmann gehört nach längerer Verletzungspause wieder zum Aufgebot.
Viele neue Spieler
Der Verein bezeichnet den langfristigen Aufbau als „Habenhauser Weg“. Die Mannschaft soll sich zunächst in der Regionalliga stabilisieren, Nachwuchsspieler sollen eingebunden werden. Bei der Zusammenstellung sei neben sportlichen Fähigkeiten auch darauf geachtet worden, dass die Spieler als Gruppe zusammenpassen, sagte Krüger.
Zum Auftakt gewann Habenhausen vor rund 350 Zuschauern mit 24:22 gegen den TvdH Oldenburg. Zur Halbzeit lag das Team noch 10:12 zurück. Torwart Finn-Luca Schwagereit, der zuvor für Oldenburg gespielt hatte, trug in der Schlussphase maßgeblich zur Wende bei.
Heimspiel gegen Ruhmetal
Eine Woche später verlor der ATSV bei TuS GW Himmelsthür mit 25:31. Nach einem 9:9-Zwischenstand gerieten die Bremer durch Fehler im Angriff und in der Abwehr deutlich ins Hintertreffen. Auch bei den Siebenmetern sieht Krüger Verbesserungsbedarf: Sechs von bislang zwölf Strafwürfen fanden den Weg ins Tor.
Am Sonntag empfängt der ATSV Habenhausen um 17 Uhr die HSG Ruhmetal, die derzeit am Tabellenende steht. Gespielt wird in der Halle am Bunnsackerweg.
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