ATSV Habenhausen setzt nach Abstieg auf Rückkehrer und Talente
Nach dem Abstieg aus der 3. Liga baut der ATSV Habenhausen seinen Kader mit erfahrenen Rückkehrern und zwei Jugendspielern neu auf.
Der ATSV Habenhausen startet nach dem Abstieg aus der 3. Liga mit einem deutlich veränderten Kader in die Handball-Regionalliga. Mehrere frühere Leistungsträger sind zurück, zugleich rücken zwei A-Jugendliche dauerhaft in die erste Mannschaft auf. Der Verein formuliert vor Saisonbeginn keine Platzierung als offizielles Ziel.
Vorsitzender Alexander Svoboda nennt die Konsolidierung nach dem sportlichen Rückschlag als vorrangige Aufgabe. Die Mannschaft solle sich von den unteren Tabellenregionen fernhalten. Darüber hinausgehende Erwartungen will der Club nicht ausgeben.
Starker Rückraum
Besonders im Rückraum hat Habenhausen personell aufgerüstet. Louis Beyer kehrt nach einer Pause zurück; in der Drittligasaison 2024/25 hatte er 160 Tore für den ATSV erzielt. Ebenfalls wieder dabei ist Mohamad „Mo“ Sibahi. Neu zum Team stößt Maksymilian Chlabicz für den linken Rückraum.
Auch Björn Wähmann gibt ein Jahr nach seinem Karriereende sein Comeback auf dem Feld und übernimmt dafür keine Aufgabe im Trainerteam. Luc Schluroff spielt wieder auf Linksaußen. Sein Cousin Fynn Schluroff bleibt als Eigengewächs Teil des Rückraums.
Drei Torhüter im Aufgebot
Im Tor setzt der ATSV auf Azeez Oyewusi, dessen Vertrag verlängert wurde, Rückkehrer Finn-Luca Schwagereit und den 21-jährigen Fiete Hoffmann. Hoffmann kam vom SV Warnemünde und wurde beim HC Empor Rostock ausgebildet. Für den Kreis wurden Mato Kozul und kurzfristig Dante Louwers verpflichtet.
Radek Jurkowski und Cem Bielefeldt, beide Jahrgang 2008, gehören künftig fest zum Kader und bleiben zugleich für die A-Jugend spielberechtigt. Cheftrainer ist Thomas „Thommes“ Krüger, der zuvor im Habenhauser Nachwuchs tätig war. Nationalspieler Miro Schluroff, der beim ATSV ausgebildet wurde, unterstützt das Nachwuchs- und Leistungskonzept als Schirmherr.
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