Alkohol und Drogen auf der A27: Bremer bei Unfall verletzt
Die Polizei stoppte drei auffällige Autofahrer auf der A27. Ein Bremer fuhr auf einen Sattelzug auf und wurde leicht verletzt.
Bei drei Vorfällen auf der Autobahn 27 hat die Polizei Alkohol- oder Drogeneinfluss festgestellt. Ein 34-jähriger Bremer wurde bei einem Auffahrunfall nahe Bremerhaven leicht verletzt. Zwei Autofahrer aus Bremerhaven mussten ihre Fahrt nach Kontrollen beenden.
Der Unfall ereignete sich am Sonntag, 1. November, gegen 1.40 Uhr zwischen den Anschlussstellen Debstedt und Bremerhaven-Überseehäfen. Nach Angaben der Polizei fuhr der 34-Jährige mit seinem Wagen auf den Sattelzug eines 41 Jahre alten Mannes aus dem Landkreis Dahme-Spreewald auf.
Mehrere Substanzen nachgewiesen
Ein freiwilliger Atemalkoholtest bei dem Bremer zeigte mehr als 0,8 Promille. Ein Urintest reagierte zudem auf Amphetamine und THC, den Wirkstoff von Cannabis. Die Polizei geht davon aus, dass die Beeinflussung für den Zusammenstoß ursächlich gewesen sein dürfte. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Die Beamten stellten seinen Führerschein sicher und untersagten die Weiterfahrt. Der Schaden wird auf insgesamt 7000 Euro beziffert.
Bereits am Freitag gegen 16.38 Uhr hatten Polizisten einen 42-jährigen Bremerhavener auf der A27 kontrolliert. Sein freiwilliger Test ergab mehr als 0,6 Promille. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, außerdem durfte er nicht weiterfahren.
Rückwärts auf dem Seitenstreifen
Gegen 23.15 Uhr fiel den Einsatzkräften bei Schiffdorf ein Auto auf, das rückwärts über den Seitenstreifen fuhr. Am Steuer saß ein 60 Jahre alter Bremerhavener. Auch bei ihm ergab der freiwillige Test mehr als 0,6 Promille.
Wegen seines Fahrverhaltens in Verbindung mit dem Alkoholeinfluss leitete die Polizei ein Strafverfahren ein. Der Mann musste eine Blutprobe abgeben. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt, die Weiterfahrt ebenfalls untersagt.
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Polizei CuxhavenKommentare
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