Aktionswochen im Bremer Norden setzen auf Vielfalt und Teilhabe
Mehr als 17 kostenlose Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien sind vom 9. bis 25. September in Vegesack, Burglesum und Blumenthal geplant.
Die Aktionswochen „Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung“ finden vom 9. bis 25. September 2026 im Bremer Norden statt. Zum zehnten Mal organisiert die Werkstatt Antidiskriminierung die Reihe mit zahlreichen Partnern. Geplant sind mehr als 17 kostenlose Veranstaltungen in Vegesack, Burglesum und Blumenthal.
Das Programm richtet sich vor allem an Familien, Kinder und Jugendliche. Es wird über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert und soll Begegnung, Aufklärung und den Umgang mit Diskriminierung ermöglichen.
Angebote für verschiedene Altersgruppen
Kinder ab vier Jahren können bei einem Bilderbuchkino der „Omas gegen Rechts“ Geschichten über Vielfalt und Zusammenhalt hören. Ein Lego-Workshop richtet sich an Kinder ab sechs Jahren. Beim Regenbogen-Café ist Live-Siebdruck vorgesehen, bei dem Teilnehmende Kleidung gestalten können.
Für Jugendliche gibt es unter anderem Workshops zu Zivilcourage und einen interaktiven Termin für Menschen ab zwölf Jahren. Jugendliche ab 13 Jahren diskutieren über Arbeitserfahrungen von Frauen in den Meereswissenschaften. Ein Online-Vortrag ist für Menschen ab 14 Jahren angekündigt.
Geschichte und Zusammenleben
Weitere Programmpunkte befassen sich mit NS-Zwangsarbeit: Bei einer Führung wird erläutert, wie das rassistische System der Zwangsarbeit im Nationalsozialismus funktionierte. Außerdem sind Geschichten über Vielfalt und Zusammenleben in arabischer, englischer, türkischer und deutscher Sprache vorgesehen. Autor Patrick van Lier stellt sein erstes Buch vor, das eine Frage aktueller Gleichstellungsdebatten aufgreift.
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Kinderzeit BremenKommentare
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