51 Verstöße in 13 Minuten: Rote Kreuze auf der A1 ignoriert
Bei einer Panne auf der A1 Richtung Hamburg missachteten 51 Fahrer eine Fahrstreifensperrung. Die Polizei erwartet Bußgelder von insgesamt 9180 Euro.
Bei einer Panne auf der A1 Richtung Hamburg missachteten 51 Fahrer eine Fahrstreifensperrung. Die Polizei erwartet Bußgelder von insgesamt 9180 Euro.
Bei einer Kontrolle auf der A1 bei Bremen hat die Polizei innerhalb von 13 Minuten 51 Verstöße gegen eine Fahrstreifensperrung festgestellt. Die Autofahrer waren am Mittwoch, 22. Juli, in Richtung Hamburg unterwegs und fuhren trotz eines roten Kreuzes über dem rechten Fahrstreifen weiter.
Anlass für die Sperrung war ein liegen gebliebener Lastwagen, der an der Strecke repariert werden musste. Einsatzkräfte hatten den rechten Fahrstreifen deshalb gesperrt. Bereits vor der Einsatzstelle wiesen mehrere elektronische Anzeigen auf die Regelung hin.
Sperrung mehrfach angekündigt
Nach Polizeiangaben hielten sich dennoch zahlreiche Verkehrsteilnehmer nicht an das Zeichen. Einige blieben auf der gesperrten rechten Spur. Andere nutzten den Seitenstreifen, um die Absicherung zu passieren.
Gegen alle 51 Fahrer wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Insgesamt könnten Bußgelder von 9180 Euro fällig werden. Außerdem drohen zusammen 51 Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg.
Gefahr für Einsatzkräfte
Die Polizei erinnert mit Blick auf den Ferienreiseverkehr daran, dass ein rotes Kreuz einen Fahrstreifen verbindlich sperrt. Hinter solchen Absicherungen können Polizei, Pannenhilfe oder Beschäftigte der Autobahnmeisterei auf oder unmittelbar neben der Fahrbahn arbeiten. Wer die Sperrung missachtet, gefährdet nach Einschätzung der Polizei diese Einsatzkräfte und muss mit Sanktionen rechnen.