Verkehr

A1 bei Stuhr nach tödlichem Unfall bis mittags gesperrt

Nach zwei Unfällen bleibt die A1 zwischen dem Dreieck Stuhr und Bremen-Brinkum Richtung Hamburg voraussichtlich bis 13 Uhr gesperrt.

26. August 2026, 12:05 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Bremen-Brinkum (Archivfoto)
Bremen-Brinkum (Archivfoto) | Foto: Bin im Garten / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Die A1 in Richtung Hamburg bleibt zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und der Anschlussstelle Bremen-Brinkum nach zwei schweren Unfällen voraussichtlich bis 13 Uhr gesperrt. Auf den Fahrstreifen laufen am Mittwochvormittag noch Reinigungsarbeiten. Der Standstreifen ist nach Polizeiangaben wieder frei.

Die Sperrung besteht seit Dienstagnachmittag. Lastwagenfahrer, die in der Nacht nicht von der Autobahn abfahren konnten, wurden unter anderem durch das Deutsche Rote Kreuz versorgt.

Tödlicher Unfall am Stauende

Beim ersten Unfall gegen 16.15 Uhr waren drei Lastwagen und zwei Autos beteiligt. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 33 Jahre alter Fahrer eines Sattelzugs am Ende eines Staus nahezu ungebremst auf einen Pkw. Das Auto wurde gegen einen Lastwagen mit Anhänger geschoben. Der Anhänger riss ab; Lastwagen und Anhänger kamen quer auf der Fahrbahn zum Stehen und kollidierten mit weiteren Fahrzeugen.

Die Person in dem zuerst getroffenen Auto wurde eingeklemmt und tödlich verletzt. Die Identität war am Mittwochvormittag noch nicht geklärt. Der 33-Jährige sowie ein 32 Jahre alter Autofahrer wurden leicht verletzt in Krankenhäuser gebracht.

Viehtransporter kippt um

Etwa anderthalb Stunden später ereignete sich im entstandenen Rückstau nahe dem Autobahndreieck Stuhr ein weiterer Unfall. Ein 31-jähriger Fahrer eines Viehtransporters bemerkte laut Polizei zu spät, dass ein vorausfahrender Transporter bremste. Der Viehtransporter kippte nach dem Zusammenstoß um. Der Transporter wurde auf einen Sattelzug geschoben und prallte gegen die Mittelschutzplanke.

Die beiden Fahrer im Alter von 31 und 43 Jahren erlitten leichte Verletzungen. Zwei Rinder verendeten, die übrigen Tiere wurden auf ein anderes Fahrzeug umgeladen. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 45.000 Euro. Als Ausweichrouten nennt sie die B322, B51 und B6 sowie A28, B75, A281 und B6 bis Bremen-Arsten.

Schauplatz

A1, Stuhr

Orte

Stuhr

Originalquelle

NDR Niedersachsen

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