23 Nachwuchskräfte bestehen Prüfung im Bremer Justizvollzug
Alle 23 Teilnehmenden des Ausbildungslehrgangs 2024 haben ihre Prüfung bestanden. Die Zeugnisse wurden in der Bremischen Bürgerschaft übergeben.
Alle 23 Teilnehmenden des Ausbildungslehrgangs Justizvollzugsdienst 2024 haben ihre Prüfung bestanden. Justizsenatorin Claudia Schilling überreichte ihnen am Mittwoch, 30. September, im Haus der Bürgerschaft die Abschlusszeugnisse. An der Veranstaltung nahmen auch Angehörige der Beschäftigten teil.
Schilling hob die anspruchsvolle Arbeit im Justizvollzug hervor. Die Beschäftigten seien täglich für den Umgang mit verurteilten Straftäterinnen und Straftätern verantwortlich. Zugleich wirkten sie an deren Resozialisierung und späterer Wiedereingliederung mit. Dieser Prozess beginne bereits am ersten Tag der Haft.
Arbeit mit Gefangenen
Auch der Leiter der Justizvollzugsanstalt Bremen, Hans-Jürgen Erdtmann, verwies auf die besonderen Anforderungen des Berufs. Beschäftigte im Vollzug arbeiteten mit Menschen, deren persönliche Situationen sehr unterschiedlich seien. Dazu gehörten Gefangene mit Suchtproblemen oder psychischen Erkrankungen. Mitunter müssten die Bediensteten auch auf aggressives Verhalten reagieren.
Erdtmann betonte deshalb die Bedeutung von Kollegialität und eines respektvollen Umgangs innerhalb der Justizvollzugsanstalt. Beides sei eine wichtige Grundlage, um die täglichen Aufgaben zu bewältigen.
Urkunden übergeben
Nach den Abschlusszeugnissen wurden außerdem Urkunden zur Verbeamtung auf Lebenszeit ausgehändigt. Zum Abschluss konnten die Beschäftigten und ihre Angehörigen den Plenarsaal der Bremischen Bürgerschaft besichtigen.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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