19 Produktionen für Bremer Fernseh- und Digitalpreis nominiert
Aus 172 Einreichungen hat eine Kommission 19 Produktionen ausgewählt. Die Auszeichnungen werden am 13. November in Bremen vergeben.
Für den Bremer Fernseh- und Digitalpreis 2026 sind 19 Produktionen nominiert. Eine achtköpfige Kommission wählte sie aus insgesamt 172 Einreichungen aus. Die Preisverleihung findet am 13. November in Bremen statt und wird online sowie über internetfähige Fernseher übertragen.
Der von Radio Bremen im Auftrag der ARD organisierte Wettbewerb zeichnet deutschsprachige regionale Beiträge aus Fernsehen, Internet und digitalen Projekten aus. Preise werden in sechs Kategorien vergeben. Dazu zählen aktuelles Video, Leistungen vor der Kamera, investigative Arbeiten, regionale Mediathek-Formate, Social Videos und kreatives Erzählen. Welche konkreten Produktionen nominiert wurden, geht aus der veröffentlichten Mitteilung nicht hervor.
Publikum hat abgestimmt
Zusätzlich wird der Publikumspreis „Nah dran“ verliehen. Interessierte konnten zuvor online aus mehr als 20 Beiträgen auswählen. Die drei Produktionen mit den meisten Stimmen stehen bereits fest, der Sieger soll aber erst während der Veranstaltung bekannt gegeben werden. Auch die Titel der drei Finalisten nennt die Mitteilung nicht.
Erstmals moderiert Gudrun Engel die Preisverleihung. Die ARD-Korrespondentin in Washington gehört zugleich der Jury an. Sie soll die nominierten Beiträge vorstellen und Gespräche mit den Preisträgerinnen und Preisträgern führen.
Debatte über KI
Vor der Gala richten Radio Bremen und die ARD-ZDF-Medienakademie von 15 bis 17 Uhr ein öffentliches Werkstattgespräch aus. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie regionale Medien im Zeitalter künstlicher Intelligenz mit ihrem Publikum in Kontakt treten können.
Vorgestellt werden unter anderem ein Hessenschau-Projekt in Zügen, Erfahrungen des SWR mit zeitweiligen Studios in Fußgängerzonen und das Dialogformat „#NDRfragt“. Andreas Elter von der ARD-ZDF-Medienakademie moderiert die Runde. Der Eintritt ist kostenlos.
Der Wettbewerb besteht mit Unterbrechungen seit 1974. Ursprünglich konzentrierte er sich auf Regionalfernsehen, später kamen Webproduktionen und weitere digitale Formate hinzu.
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