Zweiradkontrollen in Bremen: Mehr als 100 Anzeigen registriert
Bei einem stadtweiten Kontrolltag zu E-Scootern, Pedelecs und Fahrrädern stellte die Polizei mehr als 100 Ordnungswidrigkeiten und 13 Straftaten fest.
Die Bremer Polizei hat bei stadtweiten Kontrollen von E-Scootern, Pedelecs und Fahrrädern mehr als 100 Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Außerdem leiteten Einsatzkräfte am Donnerstag 13 Strafverfahren ein. Dabei ging es überwiegend um fehlenden oder abgelaufenen Versicherungsschutz bei E-Scootern.
Mehrere hundert Menschen wurden im Laufe des Kontrolltags überprüft. Mit der Aktion wollte die Polizei Regelverstöße und Unfälle mit elektrisch betriebenen oder unterstützten Zweirädern verringern.
Kind in Osterholz gestoppt
In Osterholz kontrollierten Beamte einen zwölfjährigen Jungen auf einem E-Scooter. Das Versicherungskennzeichen des Fahrzeugs war abgelaufen. Als der Junge die Polizei bemerkte, fuhr er zunächst in einen Stichweg. Nach einer kurzen Verfolgung zu Fuß wurde er angehalten.
Für E-Scooter gilt ein Mindestalter von 14 Jahren. Ein Führerschein ist zwar nicht erforderlich, die Fahrzeuge müssen aber haftpflichtversichert sein und ein gültiges Versicherungskennzeichen tragen.
Helme häufiger genutzt
Nach Einschätzung der Polizei trugen bei den Kontrollen deutlich mehr Pedelec-Fahrende einen Helm als bei früheren Beobachtungen. Eine Helmpflicht besteht für Pedelecs nicht. Bei einem Sturz kann ein Helm jedoch schwere Kopfverletzungen verhindern oder deren Folgen mindern.
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