Zwei Personen missachten Sperre an tödlicher Unfallstelle
In Verdens Großer Straße sind zwei Menschen trotz eines Hinweises der Polizei durch eine abgesperrte Unfallstelle gelaufen. Gegen beide läuft ein Verfahren.
Zwei Personen haben in Verden die Absperrung an einer tödlichen Unfallstelle missachtet. Obwohl eine Polizeibeamtin sie ausdrücklich auf die Sperre hinwies, liefen beide weiter durch den gesicherten Bereich. Die Polizei leitete gegen sie Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Der Vorfall ereignete sich am 8. September während der Unfallaufnahme in der Großen Straße. Dort untersuchten Einsatzkräfte den Ort eines tödlichen Verkehrsunfalls. Die Polizei hatte den Bereich dafür weiträumig abgesperrt.
Messungen nicht stören
Nach Angaben der Polizei kam an der Unfallstelle ein besonderes Verfahren zur Dokumentation und Vermessung zum Einsatz. Für eine verlässliche spätere Auswertung durfte der Bereich weder betreten noch verändert werden.
Die beiden Personen hoben dennoch das Absperrband an und betraten die Unfallstelle. Als eine Beamtin sie ansprach, soll eine der Personen lediglich erklärt haben, dass sie die Absperrung gesehen hätten. Anschließend setzten beide ihren Weg fort. Auch bei der folgenden Kontrolle zeigten sie laut Polizei keine Einsicht.
Gefahren oft nicht sichtbar
Die Polizei weist darauf hin, dass Absperrungen nicht nur Unfallstellen sichern. Sie können auch Tatorte oder andere Gefahrenbereiche schützen. Zugleich sollen sie Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausreichend Raum geben, um ungestört arbeiten zu können.
Welche Risiken hinter einer Sperre bestehen oder welche Maßnahmen dort laufen, sei für Außenstehende häufig nicht erkennbar. Wer Absperrungen umgehe oder versetze, könne Ermittlungen und Rettungsarbeiten behindern. Diskussionen über gesperrte Bereiche bänden zudem Einsatzkräfte. Die Polizei fordert deshalb dazu auf, solche Anordnungen zu beachten.
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Polizei Verden/OsterholzKommentare
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