WPK prüft Klimavermittlung im Klimahaus Bremerhaven
14 Wissenschaftsjournalisten haben sich im Klimahaus über die Vermittlung von Klimaforschung informiert. Auch eine Fachkonferenz in Bremerhaven ist im Gespräch.
Eine Gruppe der Wissenschaftspressekonferenz (WPK) hat am Mittwoch, 4. November, das Klimahaus Bremerhaven besucht. Die 14 Wissenschaftsjournalisten aus verschiedenen Teilen Deutschlands informierten sich darüber, wie sich Erkenntnisse der Klimaforschung verständlich und zugleich wissenschaftlich genau vermitteln lassen.
Die WPK gilt als größter deutscher Verband für Wissenschaftsjournalismus. Bei dem Besuch ging es auch um den Umgang mit Zweifeln an Forschungsergebnissen und um verzerrte Darstellungen wissenschaftlicher Fakten.
Ausstellungen als Beispiele
Während einer Führung besichtigte die Gruppe zunächst die Ausstellung „Reise“. Diese folgt dem achten Längengrad über fünf Kontinente und zeigt, wie Klima und Wetter den Alltag von Menschen in unterschiedlichen Regionen beeinflussen.
Danach erkundeten die Gäste die Ausstellung „Wetterextreme“. Zum Programm gehörten ein Wetterquiz, die Fahrt „Uplift“ durch inszenierte Extremwetterszenarien sowie Berichte von Menschen, die solche Ereignisse selbst erlebt haben.
Fachkonferenz im Gespräch
Klimahaus-Geschäftsführerin Ingrid Hayen stellte den Journalisten das Vermittlungskonzept der Einrichtung vor. Aus ihrer Sicht verfolgen Wissenschaftsjournalismus und Klimahaus ein ähnliches Ziel: Forschung so zu übersetzen, dass sie verständlich bleibt und Vertrauen schaffen kann.
Auch Vertreterinnen der WPK und des Bremerhavener Magistrats nahmen an dem Austausch teil. Corinna Brand, bei der Stadt für Wissenschaft und Wissenstransfer zuständig, brachte Bremerhaven als möglichen Austragungsort der Fachkonferenz „Wissenswerte“ ins Gespräch. Nach Angaben des Klimahauses haben dazu bereits erste Gespräche stattgefunden. Eine konkrete Entscheidung wurde in der Mitteilung nicht genannt.
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