Werder startet am Millerntor gegen Lüneburg in den DFB-Pokal
Werder Bremen trifft zum Pflichtspielauftakt auf den Lüneburger SK Hansa. Der Oberligist setzt im ausverkauften Millerntor-Stadion auf seine Widerstandskraft.
Werder Bremen beginnt die Pflichtspielsaison am Samstag, 22. August, mit einem DFB-Pokalspiel gegen den Lüneburger SK Hansa. Die Partie der ersten Runde wird um 15.30 Uhr im ausverkauften Millerntor-Stadion in Hamburg angepfiffen. Der LSK, der in der Oberliga spielt, rechnet mit knapp 30.000 Zuschauern. Etwa 9.000 davon sollen den Klub aus Lüneburg unterstützen.
Für Werder ist das Duell der erste Wettbewerbseinsatz der Saison. Der LSK erlebt nach eigenen Angaben einen besonderen Moment seiner 125-jährigen Vereinsgeschichte. Weil der Verein kein eigenes Stadion besitzt, findet das Spiel beim FC St. Pauli statt.
Klare Rollenverteilung
Sportlich gehen die Bremer als deutlicher Favorit in die Begegnung. Zwischen Bundesligist Werder und dem Lüneburger SK liegen fünf Spielklassen. LSK-Trainer Tarek Gibbah erwartet dennoch, dass seine Mannschaft dem Gegner lange Paroli bieten kann. Ein früher Rückstand solle möglichst vermieden werden, damit der Außenseiter im Spiel bleibt.
Exner als mögliche Trumpfkarte
Falls die Partie nach 90 Minuten unentschieden steht, könnte Torwart Arne Exner für Lüneburg wichtig werden. Der 30-Jährige hatte im Finale des Niedersachsenpokals gegen Bersenbrück drei Strafstöße abgewehrt. Damit trug er entscheidend zum Pokalsieg und zur Qualifikation für den DFB-Pokal bei.
Der LSK sieht in der Begegnung neben der sportlichen Herausforderung auch eine wirtschaftliche Chance. Der Klub plant nach eigenen Angaben, ab 2028 ein eigenes Stadion zu bauen.
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