Werder sieht Regeer nicht als direkten Stage-Ersatz
Clemens Fritz dämpft Erwartungen an Youri Regeer: Der Neuzugang soll Jens Stage bei Werder Bremen nicht eins zu eins ersetzen.
Werder Bremen will den langfristigen Ausfall von Jens Stage nicht mit einer direkten Eins-zu-eins-Lösung auffangen. Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz betonte, dass Youri Regeer trotz seiner Qualitäten nicht unmittelbar mit dem verletzten Mittelfeldspieler verglichen werden könne.
Fritz äußerte sich am Montag in der Mixed Zone. Er sagte, der Verein kenne die Stärken Regeers und sei froh über dessen Entscheidung für Werder. Zugleich machte er deutlich, dass beide Spieler unterschiedliche Profile hätten.
Stage fällt lange aus
Stage hatte sich vor dem Saisonauftakt im Abschlusstraining eine schwere Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen. Werder hatte zunächst von einer mehrmonatigen Pause gesprochen. Trainer Daniel Thioune erklärte zuletzt, dass der 29-Jährige voraussichtlich in diesem Jahr nicht mehr auf den Platz zurückkehren werde.
Der Ausfall wiegt für Bremen schwer, weil Stage im Mittelfeld eine wichtige Rolle einnimmt. Die Aussagen von Fritz zeigen, dass Werder Regeer nicht als bloßen Ersatz für den Dänen betrachtet, sondern ihm eine eigene Aufgabe im Kader zugedacht ist.
Keine direkten Vergleiche
Welche Rolle Regeer konkret übernehmen soll und wie Werder die Lücke von Stage in den kommenden Monaten schließen will, erläuterte Fritz in seiner Stellungnahme nicht. Klar ist: Der Verein erwartet nicht, dass ein einzelner Spieler Stages Eigenschaften vollständig übernimmt.
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Bluesky: SV Werder BremenKommentare
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