Werder prüft Design-Parallelen zum VfB Stuttgart
Nach Hinweisen auf Ähnlichkeiten im neuen Markenauftritt will Werder Bremen mit der beteiligten Designagentur sprechen.
Der SV Werder Bremen will Hinweise auf Ähnlichkeiten zwischen seinem neuen Corporate Design und dem Auftritt des VfB Stuttgart überprüfen. Geschäftsführer Klaus Filbry kündigte an, der Verein werde sich in der kommenden Woche mit der Münchner Agentur Societas austauschen. Beide Clubs hatten mit ihr an ihren jeweiligen Markenauftritten gearbeitet.
Werder hatte das neue Design am Donnerstag präsentiert. Einen Tag später war es bei der Eröffnung der neuen Anlage auf Platz 11 bereits sichtbar, etwa bei Farben, Beschilderung und grafischen Anwendungen.
Debatte um Gestaltung
Auslöser der Diskussion sind vor allem vergleichbare Schriftbilder und einzelne Gestaltungselemente. Auch die Präsentationen beider Vereine wurden wegen ähnlicher Formulierungen gegenübergestellt. Der VfB Stuttgart hatte seinen neuen Markenauftritt bereits im Herbst 2025 vorgestellt.
Filbry betonte zugleich, Werder halte seinen Auftritt grundsätzlich für eigenständig. Die eingegangenen Hinweise nehme der Club aber ernst und wolle sich ein umfassendes Bild verschaffen.
Raute bleibt Kern
Nach Darstellung des Vereins gibt es wichtige Unterschiede. Werder behält die Raute als zentrales Erkennungszeichen, während Stuttgart unter anderem eine neue Wortmarke und ein weiteres Markensymbol eingeführt hatte. Zur Bremer Neugestaltung gehören zudem eine veränderte Farbwelt mit bremisch benannten Farben sowie die Hausschrift „Bruckmeyer Neue“. Sie orientiert sich am historischen Werder-W.
Ob die Überschneidungen über allgemeine Trends im modernen Markendesign hinausgehen, soll nun das Gespräch mit der Agentur klären.
Originalquelle
deichstube.de (recherchiert)Kommentare
Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.