Sport

Werder-Fanbeauftragte Düvelsdorf über ihre Arbeit zwischen Verein und Fans

Julia Düvelsdorf arbeitet seit 2010 für den SV Werder Bremen. Als Fanbeauftragte sieht sie ihre Aufgabe in der Vermittlung zwischen Verein und Fans.

15. August 2026, 14:53 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Weserstadion, Spielstätte von SV Werder Bremen (Archivfoto)
Weserstadion, Spielstätte von SV Werder Bremen (Archivfoto) | Foto: User Daniel FR on de.wikipedia / User:Daniel FR on commons / Wikimedia Commons, gemeinfrei

Für Julia Düvelsdorf sind Werder-Spieltage Arbeitstage. Die Fanbeauftragte des SV Werder Bremen ist nach eigenen Angaben zugleich Anhängerin des Vereins und seit 2010 bei Werder beschäftigt.

Bei den Heimspielen kommen im Durchschnitt rund 40.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Fanbeauftragte begleiten den Austausch zwischen dem Klub und dessen Anhängerschaft.

Vermittlung in der Grauzone

Düvelsdorf beschreibt den Aufgabenbereich als Arbeit in einer „Grauzone“. Damit verweist sie auf die Rolle zwischen professionellen Vereinsstrukturen und der organisierten sowie individuellen Fanszene. Im Mittelpunkt stehen dabei Professionalität, klare Zuständigkeiten und der Umgang miteinander.

Die Tätigkeit unterscheidet sich damit vom bloßen Besuch eines Spiels als Fan. Während die Zuschauerinnen und Zuschauer die Partie verfolgen, gehören für Fanbeauftragte organisatorische und kommunikative Aufgaben zum Spieltag.

Fan sein, professionell handeln

Dass Düvelsdorf Werder unterstützt, steht nach ihrer Darstellung nicht im Widerspruch zu ihrer beruflichen Rolle. Entscheidend sei vielmehr, die eigene Begeisterung für den Verein mit den Anforderungen des Jobs zu verbinden. Auch persönliche Routinen und Aberglaube rund um Spieltage sind Teil ihres Blicks auf den Fußballalltag.

Originalquelle

derStandard.at

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