Werder deckt Dortmunds Schwächen auf – und scheitert spät

Bremen holt im DFB-Pokal beim BVB einen Zwei-Tore-Rückstand auf. Das 2:3 besiegelt dennoch das Aus in der zweiten Runde.

Sport 28. Oktober 2026, 14:40 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Weserstadion, Spielstätte von Werder Bremen (Archivfoto)
Weserstadion, Spielstätte von Werder Bremen (Archivfoto) | Foto: Moinsen95 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Werder Bremen ist trotz einer Aufholjagd in der zweiten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Die Bremer glichen bei Borussia Dortmund einen Rückstand von zwei Toren aus, verloren die Partie aber durch einen Treffer in der Schlussphase mit 2:3.

Marcel Sabitzer erzielte kurz vor dem Ende das entscheidende Tor für den BVB. Eine Verlängerung konnte Werder damit nicht mehr erreichen. Für Bremen endete der Pokalwettbewerb nach einem Spiel, in dem die Mannschaft eine zunächst deutliche Dortmunder Führung noch aufgeholt hatte.

Dortmund verliert Kontrolle

Der BVB zeigte in den ersten 45 Minuten nach Einschätzung der „taz“ seine bislang beste Saisonleistung. Die Dortmunder erarbeiteten sich eine komfortable Führung, konnten diese jedoch nicht behaupten. Werder nutzte die nachlassende Stabilität des Gegners und stellte den Ausgleich her.

Damit offenbarte Dortmund trotz des Einzugs ins Achtelfinale erneut defensive Schwächen. BVB-Trainer Niko Kovac äußerte nach dem wechselhaften Auftritt Kritik. Torwart Gregor Kobel reagierte dagegen mit Humor und scherzte, den Zuschauern müsse schließlich etwas für ihr Geld geboten werden.

Bayern-Spiel rückt näher

Für Dortmund folgt als nächste große Aufgabe das Bundesliga-Spitzenspiel beim FC Bayern München. Vor dem Pokalduell hatte der BVB den Fokus ausdrücklich auf Werder gelegt. Der knappe Erfolg brachte zwar das Weiterkommen, zeigte vor der Reise nach München aber auch, wie schnell die Mannschaft nach einer starken Phase die Kontrolle verlieren kann.

Originalquelle

taz.de

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