Vortrag in Oldenburg erklärt Täter-Opfer-Ausgleich
Das inForum lädt am 13. August zu einem kostenlosen Vortrag über außergerichtliche Konfliktlösung im Strafrecht ein.
Das inForum Oldenburg lädt am Donnerstag, 13. August, um 17 Uhr zu einem Vortrag über den Täter-Opfer-Ausgleich ein. Die Veranstaltung findet im Vortragssaal des Kulturzentrums PFL an der Peterstraße statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Hilke Kenkel-Schwartz vom Verein Konfliktschlichtung e.V. Oldenburg erläutert, unter welchen Bedingungen ein Ausgleich zwischen geschädigten Personen und Beschuldigten gelingen kann. Nach dem Vortrag ist eine offene Fragerunde vorgesehen.
Dialog statt alleiniger Strafe
Der Täter-Opfer-Ausgleich gehört zum Ansatz der Restorative Justice, auf Deutsch wiederherstellende Gerechtigkeit. Dabei stehen die Übernahme von Verantwortung, die Wiedergutmachung und der Austausch zwischen den Beteiligten im Mittelpunkt. Straftaten werden dabei nicht nur als Verstöße gegen Gesetze betrachtet, sondern auch als Verletzung von Menschen und Beziehungen.
Der Gedanke wurde in den 1990er Jahren als Möglichkeit im deutschen Strafrecht verankert. Der Oldenburger Verein Konfliktschlichtung arbeitet nach eigenen Angaben seit 1987 mit dieser Form der außergerichtlichen Schlichtung im Jugend- und Erwachsenenstrafrecht.
Angebot für Menschen ab 50
Veranstalter ist das inForum, eine Bildungs- und Kultureinrichtung der Stadt Oldenburg. Das Angebot richtet sich vorwiegend an Menschen ab 50 Jahren und wird ehrenamtlich getragen.
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