Völler macht Füllkrug Hoffnung auf ein DFB-Comeback
Werders Niclas Füllkrug darf wieder auf die Nationalmannschaft hoffen. DFB-Sportdirektor Rudi Völler verweist auf die Qualitäten des 33-Jährigen.
Niclas Füllkrug hat wieder Chancen auf eine Berufung in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. DFB-Sportdirektor Rudi Völler schloss eine Rückkehr des 33 Jahre alten Angreifers von Werder Bremen nicht aus. Auf eine entsprechende Frage antwortete Völler am Sonntag in der Sport1-Sendung „Doppelpass“ mit den Worten: „Warum nicht?“
Der 66-Jährige kennt Füllkrugs Stärken aus dessen früherer Zeit im DFB-Team. Ausschlaggebend für eine mögliche Nominierung dürften vor allem die weiteren Leistungen des Mittelstürmers bei Werder sein.
Vier Spiele, vier Tore
Füllkrug hat sich mit seiner jüngsten Trefferquote wieder in den Blickpunkt gespielt. In vier Bundesligapartien nacheinander erzielte er jeweils mindestens ein Tor. Zuletzt traf er beim 2:2 gegen seinen früheren Verein Borussia Dortmund in der Nachspielzeit. Werder hatte zuvor mit 0:2 zurückgelegen.
Mit dem späten Ausgleich sicherte Füllkrug den Bremern noch einen Punkt und setzte zugleich seine persönliche Serie fort. Nach zwei schwierigen Jahren war seine Rückkehr nach Bremen zunächst auch skeptisch bewertet worden. Inzwischen erzielt der Mittelstürmer wieder regelmäßig Tore.
Entscheidung bleibt offen
Eine konkrete Zusage für eine Berufung gab Völler nicht. Seine Äußerung zeigt jedoch, dass Füllkrugs Leistungen beim Deutschen Fußball-Bund wahrgenommen werden. Damit hat sich der Werder-Stürmer erneut als möglicher Kandidat für die Auswahl ins Gespräch gebracht.
Füllkrug selbst hatte sich nach dem Dortmund-Spiel nicht näher zu einer möglichen Rückkehr in die Nationalmannschaft äußern wollen. Zunächst steht für ihn die sportliche Entwicklung mit Werder im Vordergrund.
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Der TagesspiegelKommentare
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