Viele Berufe sichern den Alltag im Zoo

Zum Welttierschutztag zeigt der Zoo am Meer, welche Fachkräfte an Versorgung, Forschung, Bildung und Artenschutz beteiligt sind.

Panorama 30. September 2026, 12:49 Uhr 1 Min. Lesezeit 3 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Zoo am Meer (Archivfoto)
Zoo am Meer (Archivfoto) | Foto: Tuxyso / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Die Versorgung von Zootieren beginnt lange vor der Öffnung für das Publikum. Zum Welttierschutztag am 4. Oktober macht der Zoo am Meer in Bremerhaven auf die unterschiedlichen Berufsgruppen aufmerksam, die daran beteiligt sind. Neben Tierpflegenden und Tierärzten gehören dazu unter anderem Biologen, Gärtner, Handwerker, Pädagogen, Techniker und Verwaltungsbeschäftigte.

Tierpflegende füttern die Tiere, kontrollieren deren Zustand und beobachten ihr Verhalten. Tierärzte übernehmen Untersuchungen, Impfungen und Behandlungen. Biologen befassen sich unter anderem mit der Zusammenstellung geeigneter Zuchtpaare und der Gestaltung der Lebensräume.

Arbeit hinter den Kulissen

Auch Werkstätten und Grünpflege tragen zur Tierhaltung bei. Handwerker fertigen beispielsweise Kletterelemente, Futterbehälter und Rückzugsorte an. Gärtner kümmern sich um Bäume und Grünanlagen. Zoopädagogen vermitteln Schulklassen und anderen Gruppen Wissen über Tierarten und deren Bedrohung in der Natur.

Der Zoo am Meer verweist dabei auf Zahlen des Verbands der Zoologischen Gärten. Demnach gehören dem Verband 71 wissenschaftlich geführte Zoos in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Spanien an. Zusammen verzeichnen sie jährlich rund 41 Millionen Besuche und sichern mehr als 7.000 Arbeitsplätze im deutschsprachigen Raum.

Forschung und Artenschutz

Nach Verbandsangaben beteiligen sich die angeschlossenen Zoos jedes Jahr an etwa 200 wissenschaftlichen Studien. Untersucht werden beispielsweise das Verhalten, die Ernährung und die medizinische Versorgung von Tieren. Rund 1,2 Millionen Menschen nehmen jährlich an mehr als 170.000 besonderen Bildungsangeboten teil.

Für Natur- und Artenschutzprojekte hätten die Mitgliedszoos innerhalb von fünf Jahren insgesamt 59 Millionen Euro bereitgestellt. In europäischen Gemeinschaftsprojekten würden pro Jahr etwa 500 Tiere aus rund 20 gefährdeten Arten ausgewildert. Hinzu kämen mehr als 230.000 Insekten, Amphibien und Fische. Die Zoos seien zudem an mindestens 155 Projekten in 55 Ländern beteiligt.

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Bremerhaven

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