Tödlicher Streit im Kirchweg: Verdächtiger bleibt auf freiem Fuß
Nach dem Tod eines 56-Jährigen im Bremer Kirchweg ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen 33-Jährigen. Untersuchungshaft wurde bislang nicht angeordnet.
Nach dem Tod eines 56 Jahre alten Fußgängers im Bremer Kirchweg ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen 33-jährigen Bremer wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Der Mann ist bislang nicht festgenommen worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft liegen keine Haftgründe für eine Untersuchungshaft vor.
Der Vorfall hatte sich am 8. August in der Neustadt ereignet. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand gerieten der Fußgänger und ein Autofahrer in einen Streit. Der 33-Jährige soll daraufhin aus seinem Wagen ausgestiegen sein und dem 56-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben.
Schwere Kopfverletzungen
Der 56-Jährige stürzte nach dem Schlag zu Boden und erlitt schwere Verletzungen am Kopf. Trotz sofortiger Reanimationsversuche starb er noch am Ort des Geschehens.
Der mutmaßliche Täter entfernte sich anschließend mit einem Fahrzeug. Ermittler konnten nach Polizeiangaben zunächst das benutzte Auto ermitteln und kamen über weitere Recherchen auf den 33-Jährigen.
Keine Haftgründe festgestellt
Ein dringender Tatverdacht führt nicht automatisch zur Untersuchungshaft. Dafür muss zusätzlich ein gesetzlicher Haftgrund vorliegen, etwa Fluchtgefahr, Verdunkelungsgefahr oder die Gefahr weiterer schwerer Straftaten. Einen solchen Grund sah die Staatsanwaltschaft nach den bislang bekannten Angaben nicht. Die Ermittlungen zu den Umständen der Auseinandersetzung dauern an.
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