Thioune setzt bei Werder auf klare Ansprache statt Autoritätsgehabe
Daniel Thioune spricht über seinen Umgang mit der Mannschaft des SV Werder Bremen und die schwierige Phase vor dem Klassenerhalt.
Daniel Thioune hat sich im Gespräch mit dem Fachmagazin kicker zu seiner Arbeit beim SV Werder Bremen geäußert. Dabei geht es um seinen Umgang mit der Mannschaft in der Phase, in der der Verein den Abstieg vermeiden konnte.
Der 52-Jährige macht deutlich, dass die Leistungen der Mannschaft nicht beschönigt würden. Niemand im Umfeld behaupte, das Gezeigte sei zufriedenstellend gewesen. Entscheidend sei vielmehr der offene Umgang mit den Problemen.
Klare Führung im Team
Im Mittelpunkt des Interviews steht Thiounes Führungsstil. Der Trainer verbindet nach Darstellung des kicker Autorität mit einem nahbaren Zugang zur Mannschaft. Er will klare Vorgaben machen, ohne sich autoritär zu verhalten.
Diese Haltung wird als ein Faktor dafür beschrieben, dass Werder die schwierige sportliche Lage überstanden hat. Thioune setzt demnach auf direkte Kommunikation und einen Umgang, der Verantwortung bei den Spielern einfordert.
Keine Beschönigung der Lage
Die Aussagen zeigen zugleich, dass der Klassenerhalt nicht als Beleg für durchweg gute Auftritte verstanden wird. Thioune thematisiert offenbar auch die Defizite, die sich in den Spielen gezeigt hatten. Wie er diese intern konkret anspricht und welche weiteren Inhalte das Interview hat, geht aus der vorliegenden Meldung nicht hervor.
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