Thioune nimmt Dinkci bei Werder den Druck vor dem Tor
Eren Dinkci wartet nach seiner Rückkehr zu Werder noch auf den Durchbruch. Trainer Daniel Thioune will den 24-Jährigen nicht an Toren messen.
Eren Dinkci ist mit seinen bisherigen Leistungen nach der Rückkehr zu Werder Bremen noch nicht vollständig zufrieden. Der 24 Jahre alte Angreifer räumt ein, bislang nicht wie erhofft durchgestartet zu sein. Trainer Daniel Thioune reagiert darauf, indem er den Erwartungsdruck vor dem gegnerischen Tor begrenzt.
Dinkci war Ende August 2026 auf Leihbasis nach Bremen zurückgekehrt. Bei dem Wechsel spielten auch persönliche Gründe eine Rolle: Seine an Leukämie erkrankte Lebensgefährtin Cinja wollte nach Bremen zurück.
Geduld statt Torquote
Thioune will Dinkcis Entwicklung nicht allein von Treffern abhängig machen. Damit stellt sich der Werder-Trainer vor seinen Spieler, nachdem dieser seine ersten Wochen in Bremen selbstkritisch bewertet hatte.
Der Angreifer muss sich nach seiner Rückkehr erneut in die Mannschaft einfinden. Die bislang ausgebliebene vollständige sportliche Eingewöhnung soll dabei nicht durch zusätzlichen Druck verschärft werden. Thioune setzt stattdessen auf einen zurückhaltenden Umgang mit Erwartungen an Dinkcis Torquote.
Rückkehr mit ernstem Hintergrund
Für Dinkci ist das Engagement in Bremen nicht nur eine sportliche Station. Die Erkrankung seiner Lebensgefährtin war ein wesentlicher Hintergrund für die Rückkehr. Der persönliche Wunsch nach Bremen und die sportliche Neuorientierung kamen damit zusammen.
Wann Dinkci dauerhaft eine größere Rolle übernehmen und seine eigenen Erwartungen erfüllen kann, geht aus der Meldung nicht hervor. Fest steht, dass Thioune dem Angreifer dafür Zeit geben und den Fokus von der Zahl seiner Tore nehmen will.
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