Thioune fordert von Itten Geduld in Werders Angriff
Cedric Itten bleibt bei Werder vorerst nur die Joker-Rolle. Trainer Daniel Thioune setzt im Sturm auf den formstarken Niclas Füllkrug.
Cedric Itten muss sich bei Werder Bremen vorerst mit Einsätzen als Einwechselspieler begnügen. Trainer Daniel Thioune sieht im Angriff aktuell keinen Anlass für einen Wechsel: Niclas Füllkrug ist gesetzt und hat mit seiner Torserie großen Anteil am jüngsten Aufschwung der Bremer.
Thioune erwartet, dass Itten diese Entscheidung annimmt. Der Schweizer steckt damit im Konkurrenzkampf der Mittelstürmer fest. Nähere Angaben dazu, unter welchen Voraussetzungen er wieder in die Startelf rücken könnte, liegen nicht vor.
Füllkrug bleibt gesetzt
Füllkrug hat nach seiner Rückkehr schnell eine tragende Rolle übernommen. Der 33-Jährige traf zuletzt in fünf Bundesligaspielen nacheinander. Beim Spiel gegen den SC Paderborn gelangen ihm zwei Tore. Mit insgesamt sechs Saisontreffern stand er anschließend an der Spitze der Bundesliga-Torjägerliste.
Zuvor hatte der Mittelstürmer bereits beim 2:2 gegen Borussia Dortmund entscheidend eingegriffen. Sein Treffer in der Nachspielzeit sicherte Werder einen Punkt. Die Bremer sind inzwischen seit fünf Pflichtspielen ungeschlagen.
Wenig Raum für Itten
Für Itten erschwert Füllkrugs Serie den Weg in die Anfangsformation. Thiounes Ansage macht deutlich, dass der Trainer die derzeitige Rollenverteilung nicht grundsätzlich infrage stellt. Itten bleibt deshalb zunächst die Aufgabe, sich über Kurzeinsätze für mehr Spielzeit zu empfehlen.
Ob Thioune die Besetzung im Sturm in den kommenden Partien verändert, ist offen. Solange Füllkrug regelmäßig trifft und die Mannschaft ungeschlagen bleibt, dürfte der Konkurrenzkampf für Itten jedoch schwierig bleiben.
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