Thioune bremst Weisers Hoffnung auf schnellen Startelf-Einsatz
Nach seinem späten Siegtor gegen Augsburg will Mitchell Weiser den nächsten Schritt machen. Werder-Trainer Daniel Thioune dämpft jedoch die Erwartung auf ein baldiges Startelf-Comeback.
Mitchell Weiser hofft nach seinem entscheidenden Tor gegen den FC Augsburg auf eine baldige Rückkehr in die Startelf des SV Werder Bremen. Trainer Daniel Thioune bremst jedoch die Erwartungen an einen schnellen Einsatz von Beginn an. Einen konkreten Zeitplan für den nächsten Schritt gibt es bislang nicht.
Der 32 Jahre alte Außenbahnspieler hatte Werder am vierten Bundesliga-Spieltag zu einem 3:2-Heimsieg geschossen. In der dritten Minute der Nachspielzeit erzielte er im Weserstadion den entscheidenden Treffer. Bremen hatte zuvor einen 0:2-Rückstand aufgeholt.
Langer Weg zurück
Für Weiser war das Tor der bisherige Höhepunkt seines Comebacks. Nach einem Kreuzbandriss hatte er rund 14 Monate gefehlt und eine komplette Bundesliga-Saison verpasst. Erst eine Woche vor dem Augsburg-Spiel war er beim 1:1 gegen den 1. FC Köln erstmals wieder in einem Pflichtspiel zum Einsatz gekommen.
Gegen Augsburg folgte nun der nächste Kurzeinsatz mit großer Wirkung. Weiser machte anschließend deutlich, dass er möglichst zügig wieder von Beginn an spielen möchte. Thiounes zurückhaltende Reaktion zeigt allerdings, dass Werder die Belastung nach der langen Pause weiterhin vorsichtig steuert.
Startelf bleibt das Ziel
Wann Weiser erstmals seit seiner Verletzung wieder in der Anfangsformation stehen kann, bleibt damit offen. Sein spätes Siegtor unterstreicht zwar seinen sportlichen Wert für die Mannschaft. Für einen Startelf-Einsatz dürfte jedoch nicht allein der Erfolg gegen Augsburg entscheidend sein, sondern auch die weitere körperliche Entwicklung nach der langen Zwangspause.
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