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Staatsarchiv Bremen veröffentlicht Ergänzungsband zum Urkundenbuch

Das Staatsarchiv Bremen legt eine neue Lieferung des Bremischen Urkundenbuchs vor. Sie ergänzt Quellen aus den Jahren 1434 bis 1438.

01. September 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Staatsarchiv Bremen (Archivfoto)
Staatsarchiv Bremen (Archivfoto) | Foto: Joachim Koetzle, Staatsarchiv Bremen / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Das Staatsarchiv Bremen veröffentlicht eine weitere Lieferung des Bremischen Urkundenbuchs. Der Band ergänzt die sechste Ausgabe des Quellenwerks um Urkunden aus den Jahren 1434 bis 1438. Vorgestellt wird das Buch am 9. September um 14 Uhr im Staatsarchiv Bremen.

Bearbeitet wurde die Veröffentlichung von Adolf E. Hofmeister und Andreas Röpcke. Beide beschäftigen sich seit den 1970er Jahren mit dem Urkundenbuch. Bereits 1993 hatten sie den siebten Band mit Quellen aus den Jahren 1442 bis 1447 herausgegeben.

Quellen aus vielen Archiven

Für den neuen Ergänzungsband wurden Bestände des Staatsarchivs Bremen und weiterer Archive ausgewertet. Ein großer Teil der aufgenommenen Urkunden stammt aus dem Vatikanischen Archiv in Rom.

Die Dokumente behandeln unter anderem die Folgen der Einigung zwischen dem alten und dem neuen Bremer Rat im Jahr 1433. Weitere Themen sind die Aufhebung der Reichsacht gegen Bremen sowie die Wahl eines Erzbischofs und eines Domdekans. Die Reichsacht war im Mittelalter eine schwere rechtliche Sanktion, die Betroffene aus dem Schutz von Recht und Frieden ausschloss.

Abschlussband geplant

Das Bremische Urkundenbuch wird seit 1858 erarbeitet und ist eine zentrale Quellensammlung zur mittelalterlichen Stadtgeschichte. Mit einem weiteren Ergänzungsband soll das Publikationsvorhaben nach Angaben der Herausgeber abgeschlossen werden.

Die dritte Lieferung des sechsten Bandes umfasst 250 Seiten und kostet 38 Euro. Sie ist im Buchhandel und beim Staatsarchiv erhältlich.

Schauplatz

Staatsarchiv Bremen

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