St. Joseph-Stift informiert über plötzliche Verwirrtheit
Ein Vortrag in Bremen erklärt, wie ein Delir erkannt, verhindert und behandelt werden kann. Die kostenlose Veranstaltung findet am 28. Oktober statt.
Plötzliche Verwirrtheit, starke Unruhe oder Halluzinationen können auf ein Delir hindeuten. Über Ursachen, Warnzeichen und Behandlung dieser akuten Störung der Gehirnfunktion informiert das Bremer Krankenhaus St. Joseph-Stift am Mittwoch, 28. Oktober. Die kostenlose Veranstaltung beginnt um 16 Uhr im Schulungszentrum der Klinik.
Ein Delir kann unter anderem nach einer Operation oder während eines Krankenhausaufenthalts auftreten. Betroffen sind vor allem ältere und kranke Menschen. Der Zustand belastet häufig nicht nur die Patientinnen und Patienten, sondern auch deren Angehörige.
Risiken früh erkennen
Die Delirbeauftragten Rebecca Aleff und Julia Galajda erläutern bei dem Vortrag, welche Symptome auf ein Delir hinweisen können. Sie gehen außerdem auf mögliche Ursachen, vorbeugende Maßnahmen und Behandlungswege ein. Die Veranstaltung richtet sich an Angehörige, Beschäftigte aus medizinischen Berufen sowie weitere Interessierte.
Das St. Joseph-Stift arbeitet nach eigenen Angaben seit rund drei Jahren mit einem strukturierten Delirmanagement. Vier Pflegeexpertinnen sollen Risiken frühzeitig erkennen und geeignete Maßnahmen einleiten. Ziel ist es, ein Delir möglichst zu verhindern oder bereits betroffene Patientinnen und Patienten während des Verlaufs zu begleiten.
Anmeldung erforderlich
Der Vortrag aus der Reihe „Medizin am Mittwoch“ findet im Schulungszentrum des St. Joseph-Stifts statt. Der Zugang liegt an der Schubertstraße. Der Eintritt ist frei. Weil die Zahl der Plätze begrenzt ist, müssen sich Interessierte vorab per E-Mail an mam@sjs-bremen.de oder telefonisch unter 0421 347-347 anmelden.
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Krankenhaus St. Joseph-StiftKommentare
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