September in Bremen war 2,7 Grad wärmer als das Klimamittel
Der September 2026 fällt in Bremen ungewöhnlich warm aus. Regen und Sonnenschein lagen dagegen näher an den langjährigen Vergleichswerten.
Der September 2026 war in Bremen deutlich wärmer als im langjährigen Vergleich. Nach der vorläufigen Monatsbilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) lag die Mitteltemperatur bei 16,4 Grad. Das sind 2,7 Grad mehr als im Klimamittel der Jahre 1961 bis 1990.
Den höchsten Wert des Monats verzeichnete Bremen am 7. September mit 28,5 Grad. Zu Beginn des letzten Monatsdrittels kühlte es zeitweise ab. Kurz vor Monatsende stiegen die Temperaturen jedoch noch einmal kräftig.
Regenmenge fast durchschnittlich
Beim Niederschlag wich Bremen nur geringfügig vom langjährigen Mittel ab. Rund 60 Liter Regen pro Quadratmeter kamen im September zusammen. Der Vergleichswert beträgt 61 Liter. Damit war es in Bremen deutlich feuchter als im bundesweiten Durchschnitt: Deutschlandweit wurden nach ersten Berechnungen knapp 40 Liter pro Quadratmeter erreicht.
Die Sonne zeigte sich in Bremen insgesamt 158 Stunden. Das langjährige Mittel liegt bei 136 Stunden. Daraus ergibt sich ein Plus von 22 Stunden. Im deutschlandweiten Vergleich blieb Bremen dennoch unter dem vorläufigen Durchschnitt von 192 Sonnenstunden.
Auch Niedersachsen deutlich wärmer
Für Niedersachsen errechnete der DWD eine vorläufige Mitteltemperatur von 16,1 Grad. Sie lag damit 2,6 Grad über dem Klimamittel. Der landesweite Niederschlag summierte sich auf etwa 54 Liter pro Quadratmeter, die Sonnenscheindauer auf rund 156 Stunden.
Bundesweit zählt der September 2026 laut DWD zu den zehn wärmsten Septembermonaten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881. Die Angaben beruhen auf ersten Auswertungen von rund 2.000 Messstationen und können sich in der endgültigen Bilanz noch ändern.
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