Seltene Hunderassen zeigen sich beim Aktionstag in Balje
Beim „Tag des Hundes“ im Natureum Niederelbe stellen Halter gefährdete Rassen vor. Besucher können sich über deren Eigenschaften und frühere Aufgaben informieren.
Gefährdete Hunderassen stehen am Sonntag, 27. September, im Natureum Niederelbe in Balje im Mittelpunkt. Der „Tag des Hundes“ beginnt um 10 Uhr. Halterinnen und Halter bringen unter anderem selten gewordene Arbeits- und Hütehunde mit.
Zu den vorgestellten Rassen zählen Pinscher, Spitz, Schnauzer und Schafpudel. Auch Westerwälder Kuhhunde, Harzer Füchse und weitere Altdeutsche Hütehunde sollen bei der Veranstaltung zu sehen sein.
Helfer auf dem Land
Viele dieser Rassen wurden über Jahrhunderte in der Landwirtschaft eingesetzt. Sie bewachten Höfe und Herden oder halfen beim Hüten und Treiben von Tieren. Einige übernehmen solche Aufgaben bis heute. Beim Aktionstag können Besucher mehr über ihre Eigenschaften und mögliche heutige Einsatzgebiete erfahren.
Die Regionalgruppe Elbe-Weser-Dreieck der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen, kurz GEH, beteiligt sich mit einem Informationsstand. Gespräche mit den anwesenden Hundehaltern sind ebenfalls vorgesehen.
Bedrohte Vielfalt
Die GEH informiert nicht nur über Hunde. Sie will zugleich auf die Lage zahlreicher gefährdeter Nutztierrassen aufmerksam machen, die auf einer Roten Liste geführt werden. Diese Übersicht dokumentiert, welche einheimischen Rassen in ihrem Bestand bedroht sind.
Nach Angaben von Regionalgruppensprecher Wolfgang M. Schüßler bietet der Aktionstag die Möglichkeit, die Tiere aus der Nähe kennenzulernen und sich mit ihren Haltern über Haltung, Fähigkeiten und Gefährdung auszutauschen.
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Nordsee-ZeitungKommentare
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