Polizei

Schockanruf in Cuxhaven: Seniorin verliert 42.500 Euro

Betrüger setzten eine 85-Jährige mit der erfundenen Geschichte eines tödlichen Unfalls ihrer Tochter unter Druck. Sie übergab 42.500 Euro Bargeld.

30. Juli 2026, 10:51 Uhr 1 Min. Lesezeit 3 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Polizei Cuxhaven (Archivfoto)
Polizei Cuxhaven (Archivfoto) | Foto: Ra Boe / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.5

Eine 85-jährige Cuxhavenerin ist am Mittwoch durch einen Schockanruf um 42.500 Euro Bargeld gebracht worden. Die Täter behaupteten am Telefon, ihre Tochter habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und könne nur durch eine hohe Zahlung einer Haft entgehen.

Nach Polizeiangaben begann der Anruf gegen 13.15 Uhr. Die Unbekannten bauten erheblichen Druck auf und verlangten kurzfristig eine angebliche Kaution. Aus Sorge um ihre Tochter händigte die Frau das Geld wenig später an ihrer Wohnanschrift einer unbekannten Person aus. Den Betrug bemerkte sie erst danach.

Zeugen im Wohngebiet gesucht

Die Polizei ermittelt und sucht Menschen, die am Mittwoch zwischen 13.15 und 14.15 Uhr an der Freiherr-vom-Stein-Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben. Auch andere Hinweise zu der Geldübergabe können für die Ermittlungen wichtig sein.

Behörden fordern kein Bargeld

Bei Schockanrufen nutzen Kriminelle erfundene Notlagen, um Angst und Zeitdruck zu erzeugen. Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte verlangen nach Angaben der Polizei weder Kautionen noch Bargeld oder Wertsachen, die an unbekannte Personen übergeben werden sollen.

Wer einen solchen Anruf erhält, sollte sofort auflegen, Angehörige über bekannte Telefonnummern erreichen und im Zweifel vertraute Personen hinzuziehen. Verdachtsfälle können über den Notruf 110 gemeldet werden.

Schauplatz

Freiherr-vom-Stein-Straße, Cuxhaven

Teilen

Kommentare

Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.

Den ersten Kommentar schreiben

Mit dem Absenden werden Name, Kommentar und Zeitpunkt öffentlich angezeigt. E-Mail-Adresse und IP-Adresse bleiben intern; die IP-Adresse wird nach 30 Tagen gelöscht.

Verwandte Artikel