Sanktionierte Megayacht bleibt bei Lürssen nahe Bremen
Eine sanktionierte Megayacht liegt seit Beginn des Ukrainekriegs bei einer Lürssen-Werft nahe Bremen. Ein Gerichtsverfahren dreht sich offenbar auch um die Eigentumsfrage.
Eine mit EU-Sanktionen belegte Megayacht liegt seit Beginn des Ukrainekriegs bei einer Lürssen-Werft nahe Bremen fest. Nach einem Bericht der taz verursacht der Stillstand für die Werft erhebliche Kosten.
Im Zusammenhang mit dem Schiff läuft ein Gerichtsverfahren zu den EU-Sanktionen. Dabei ist offenbar auch ungeklärt, wem die Yacht rechtlich gehört. Diese Eigentumsfrage kann für die weitere Behandlung des Schiffs entscheidend sein.
Eigentum ist umstritten
Die verfügbaren Angaben nennen weder den Namen der Yacht noch eine Person, der sie zugerechnet wird. Auch Details zu dem Verfahren, dem zuständigen Gericht oder möglichen Forderungen sind nicht bekannt.
Fest steht nach dem Bericht lediglich, dass das Schiff wegen der Sanktionen nicht regulär genutzt werden kann und seit Kriegsbeginn bei der Werft liegt. Für Lürssen entstehen dadurch laufende Belastungen, deren genaue Höhe nicht genannt wird.
Verfahren zu EU-Sanktionen
EU-Sanktionen können Vermögenswerte bestimmter Personen oder Unternehmen blockieren. In diesem Fall steht neben den Folgen für die Werft im Mittelpunkt, ob und wie sich das Eigentum an der Yacht nachweisen lässt. Solange die Rechtslage und die Sanktionen nicht abschließend geklärt sind, bleibt das Schiff vor Ort.
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taz.deKommentare
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