Panorama

Rotkäppchen-Garten am Rembertiring stellt Betrieb ein

Nach vier Jahren gibt der Rotkäppchen-Garten am Rembertiring auf. Als Grund gilt die weiterhin sichtbare offene Drogenszene in dem Bereich.

29. August 2026, 20:07 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Der Rotkäppchen-Garten am Bremer Rembertiring wird nach vier Jahren geschlossen. Hintergrund sind Probleme mit der offenen Drogenszene im Umfeld. Das berichtet buten un binnen.

Damit verliert das Quartier ein Nachbarschaftsprojekt, das seinen Betrieb unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht fortsetzen will. Die Drogenszene ist trotz zusätzlicher Hilfsangebote weiterhin im Stadtbild sichtbar.

Probleme auch am Schlachthof

Ähnliche Erfahrungen meldet dem Bericht zufolge auch der Schlachthof. Die Lage beschränkt sich damit nicht allein auf den Bereich am Rembertiring.

Die Bremer Gesundheitssenatorin sieht einen Verdrängungseffekt: Angebote und Maßnahmen könnten dazu führen, dass sich Teile der Szene räumlich verlagern. Die grundsätzlichen Probleme würden dadurch jedoch nicht automatisch gelöst.

Hilfen reichen bislang nicht aus

Die Schließung des Rotkäppchen-Gartens verdeutlicht den Konflikt zwischen Unterstützungsangeboten für drogenabhängige Menschen und den Belastungen für Einrichtungen in ihrem Umfeld. Wie die Situation am Rembertiring und an anderen Orten dauerhaft entschärft werden kann, bleibt offen.

Schauplatz

Rembertiring, Bremen

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