Römisches Schwert bei Bauarbeiten in Bremen entdeckt
Bei einer Kampfmittelsuche auf einer Bremer Baustelle ist ein römisches Schwert aus dem 2. Jahrhundert gefunden worden. Fachleute bewerten den Fund als selten.
Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes haben bei Bauarbeiten in Bremen ein römisches Schwert entdeckt. Das gut erhaltene Stück soll aus dem 2. Jahrhundert stammen und steckte senkrecht im Boden.
Der Fund wurde bei einer Suche nach möglichen Kampfmitteln gemacht. Nach Einschätzung des Bremer Landesarchäologen Dieter Bischop ist das Schwert nicht nur für Bremen, sondern für ganz Norddeutschland von besonderer Bedeutung.
Selten in Norddeutschland
Vergleichbare römische Schwerter sind in Norddeutschland bislang nur in geringer Zahl bekannt. Als wichtige Vergleichsfunde gelten Stücke aus Schleswig-Holstein, unter anderem aus dem Thorsberger Moor.
Das nun entdeckte Schwert ergänzt nach Einschätzung der Fachleute die wenigen bekannten Funde dieser Art. Aussagen dazu, wie das Schwert an seinen Fundort gelangte und in welchem Zusammenhang es einst niedergelegt wurde, liegen bislang nicht vor.
Fund bei Kampfmittelsuche
Kampfmittelräumdienste untersuchen Baustellen auf mögliche Überreste aus früheren Kriegen. Der Fund des römischen Schwerts entstand demnach zufällig während dieser Arbeiten. Der Deutschlandfunk berichtete über den Fund gemeinsam mit einem separaten archäologischen Fund von keltischen Münzen in Thüringen.
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