Panorama

Römisches Schwert bei Bauarbeiten in Bremen entdeckt

Mitarbeiter eines Kampfmittelräumdienstes haben bei Bauarbeiten in Bremen zufällig ein römisches Schwert gefunden. Der Fund gilt als außergewöhnlich für Norddeutschland.

15. September 2026, 15:18 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Bei Bauarbeiten in Bremen haben Mitarbeiter eines Kampfmittelräumdienstes zufällig ein römisches Schwert entdeckt. Nach Einschätzung des Landesarchäologen Dieter Bischop ist der Fund von überregionaler Bedeutung.

Das Schwert sei nicht nur für Bremen, sondern für ganz Norddeutschland außergewöhnlich, sagte Bischop. Vergleichbare Stücke seien bislang nur in geringer Zahl bekannt.

Seltene Vergleichsfunde

Ähnliche Funde gibt es nach Angaben des Landesarchäologen vor allem aus Schleswig-Holstein. Als Beispiel nannte er das Thorsberger Moor. Der neue Fund erweitert damit die wenigen bekannten Nachweise römischer Schwerter im Norden Deutschlands.

Weitere Angaben zum genauen Fundort, zum Zustand des Schwerts oder zu einer möglichen wissenschaftlichen Untersuchung liegen bislang nicht vor. Auch zur zeitlichen Einordnung über die Bezeichnung als römisches Schwert hinaus wurden keine Details genannt.

Zufallsfund bei Arbeiten

Entdeckt wurde das Stück nicht bei einer gezielten archäologischen Grabung, sondern während Bauarbeiten. Dass Mitarbeitende eines Kampfmittelräumdienstes den Fund machten, unterstreicht den zufälligen Charakter der Entdeckung. Die archäologische Bedeutung bewertet das Landesamt wegen der Seltenheit vergleichbarer Funde im norddeutschen Raum als hoch.

Originalquelle

Süddeutsche Zeitung

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