Reis spricht nach Wechsel zu Werder über Hass im Netz
Ludovit Reis reagiert auf Anfeindungen nach seinem Wechsel zu Werder Bremen. Seine Verbundenheit zum HSV stellt der Mittelfeldspieler dabei nicht infrage.
Werder Bremens Mittelfeldspieler Ludovit Reis hat sich nach Anfeindungen in sozialen Netzwerken zu seinem Wechsel an die Weser geäußert. Der frühere HSV-Profi war im Sommer vom FC Brügge zu Werder gekommen. Der Transfer zum Nordrivalen seines langjährigen früheren Vereins hatte Kritik und Hass-Kommentare ausgelöst.
In einer Medienrunde im Weserstadion sprach Reis über die Reaktionen. Zugleich machte der Niederländer deutlich, dass seine Verbindung zum Hamburger SV weiterhin bestehe. „Ich liebe den HSV“, sagte der 23-Jährige. Dass ihm seine Vergangenheit in Hamburg wichtig sei, wisse jeder.
Verbundenheit zu beiden Klubs
Reis spielte mehrere Jahre für den HSV und trug dort zeitweise auch die Kapitänsbinde. Nach seinem Wechsel zum FC Brügge folgte nun der Schritt zu Werder Bremen. Die sportliche Rivalität beider Vereine verleiht dem Transfer besondere Brisanz.
Über seinen aktuellen Klub äußerte sich Reis zugleich positiv. Werder beschrieb er als familiären Verein. Konkrete Folgen der Online-Anfeindungen für seine Rolle im Team oder seine weitere sportliche Zukunft sind nicht bekannt.
Keine Konsequenzen bekannt
Reis steht damit zwischen seiner HSV-Vergangenheit und seiner neuen Aufgabe bei Werder. Seine Aussagen zeigen: Die persönliche Verbundenheit zu Hamburg und sein Engagement für Bremen betrachtet der Profi nicht als Widerspruch.
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Der TagesspiegelKommentare
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