Refugio setzt Energieanalyse in konkrete Klimaschutzmaßnahmen um

Dämmung, Solaranlage und LED-Licht: Refugio hat erste Energiesparmaßnahmen umgesetzt. Nun sollen Beschäftigte weitere Ideen für den Arbeitsalltag entwickeln.

Panorama 05. November 2026, 14:12 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Das Bremer Beratungs- und Behandlungszentrum Refugio hat mehrere Vorschläge aus einer geförderten Energieanalyse umgesetzt. Die Stiftung Refugio, die für das Gebäude verantwortlich ist, ließ die Geschossdecke dämmen. Weitere Fenster sollen ausgetauscht werden. Zudem wurde vor Kurzem eine Balkonsolaranlage in Betrieb genommen.

Die Anlage erzeugt einen Teil des benötigten Stroms. Der Verein nutzt als Mieter bereits Ökostrom und hat große Teile der Beleuchtung auf LED-Technik umgestellt. Die Energieanalyse war im Juni 2026 vorgestellt worden. Gefördert wurde sie durch den Bremer Klimafonds und die gemeinnützige Klimaschutzagentur energiekonsens.

Beschäftigte entwickeln Ideen

Nach den ersten technischen und baulichen Veränderungen bezieht Refugio nun die Mitarbeitenden stärker ein. In einem Workshop befassten sie sich mit nachhaltiger Beschaffung, digitalem Arbeiten, Stromverbrauch sowie dem Heizen, Lüften und Raumklima. Dabei sollten weitere Einsparmöglichkeiten und konkrete Schritte für den Arbeitsalltag entstehen.

Nach Angaben von Refugio sollen technische Investitionen und organisatorische Veränderungen miteinander verbunden werden. Der Verein engagiert sich bereits seit mehreren Jahren für mehr Nachhaltigkeit.

Beratung für Geflüchtete

Refugio unterstützt Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrungen in Bremen und Bremerhaven. Zum Angebot gehören psychotherapeutische, psychosoziale und beratende Hilfen. Sie sollen Menschen nach belastenden Erlebnissen stabilisieren und ihre gesellschaftliche Teilhabe fördern.

Der Verein verweist zudem auf den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Flucht. Nach Einschätzung des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR können Dürren, Überschwemmungen und andere extreme Wetterereignisse Lebensgrundlagen bedrohen und bereits bestehende Fluchtursachen verschärfen.

Originalquelle

energiekonsens

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