Rauchverbot im Wald: Forst warnt vor erhöhter Brandgefahr
Waldbrände treten auch in Norddeutschland zunehmend als Risiko in den Blick. Ein Förster aus dem Forstamt Harsefeld weist auf das Rauchverbot im Wald hin.
Rauchen im Wald kann in trockenen Zeiten ein erhebliches Brandrisiko darstellen. Der Weser Report weist in einem Beitrag auf das Rauchverbot hin und verweist darauf, dass Waldbrände nicht nur ein Problem weit entfernter Länder sind.
Als Beispiele nennt die Veröffentlichung Brände in Nordrhein-Westfalen und Belgien. Forstamtmann Heiko Ehing von der Revierförsterei Heidhof beim Forstamt Harsefeld beschäftigt sich demnach mit der Gefahr von Vegetations- und Waldbränden.
Brandgefahr auch vor Ort
Wie schnell sich Feuer bei trockener Vegetation ausbreiten kann, zeigte zuletzt ein Großbrand im Osterholz-Scharmbecker Ortsteil Ohlenstedt. Dort brannten mehrere hundert Heuballen auf einem Feld. Die Feuerwehr war über viele Stunden im Einsatz und musste Löschwasser mit Tankfahrzeugen zur abgelegenen Einsatzstelle bringen.
Bei dem Feuer in Ohlenstedt wurde nach den bekannten Angaben niemand verletzt. Die Einsatzkräfte verhinderten, dass die Flammen auf Bäume und umliegende Vegetation übergriffen. Der Rauch zog zeitweise über die Stadtgemeinde Osterholz-Scharmbeck; eine Warnung vor Geruchsbelästigung wurde später aufgehoben.
Vorsicht bei Trockenheit
Der aktuelle Hinweis zum Rauchverbot unterstreicht, dass offene Glutquellen in Waldgebieten vermieden werden sollen. Gerade bei trockenen Böden und Vegetation können Funken oder achtlos entsorgte Zigaretten Brände auslösen oder deren Entstehung begünstigen.
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Weser Report UmlandKommentare
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