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Prozess in Bremen: Zwei Männer wegen Sprengstoffanschlags angeklagt

In Bremen stehen zwei Männer vor Gericht, die eines Sprengstoffanschlags auf eine Klinik in Bremerhaven verdächtigt werden.

12. Februar 2026, 19:01 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert

In Bremen stehen zwei Männer vor Gericht, die eines Sprengstoffanschlags auf eine Klinik in Bremerhaven verdächtigt werden.

In Bremen hat der Prozess gegen zwei Männer begonnen, die wegen eines mutmaßlichen Sprengstoffanschlags auf eine Klinik in Bremerhaven angeklagt sind. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, im Jahr 2025 einen Sprengsatz in der Klinik deponiert zu haben, der jedoch nicht zur Detonation kam. Die Angeklagten, beide in den Dreißigern, sollen laut Anklage aus persönlichen Motiven gehandelt haben. Der Vorfall führte zu erheblichen Sicherheitsmaßnahmen, darunter die vorübergehende Evakuierung der Klinik. Verletzt wurde niemand.

Der Prozess findet im Landgericht Bremen statt und wird voraussichtlich mehrere Wochen dauern. Die Verteidigung plädiert auf unschuldig und argumentiert, dass es an Beweisen für eine tatsächliche Ausführung des Plans mangele. Die Staatsanwaltschaft hingegen betont die Gefährlichkeit der Tat und fordert eine angemessene Bestrafung.

Die Ereignisse hatten in der Region für große Besorgnis gesorgt und verstärkten die Debatte über die Sicherheitsvorkehrungen in öffentlichen Einrichtungen. Beobachter erwarten, dass der Prozess weitere Details über die Motive und Hintergründe der Tat ans Licht bringen wird.

Originalquelle

STERN.de

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