Prozess in Berlin nach Schüssen auf Oldenburger Autohaus
Nach Schüssen auf die Scheiben eines Autohauses in Oldenburg steht ein Mann in Berlin vor Gericht. Eine mögliche Verbindung zur Gruppe „Daltons“ ist unklar.
Nach Schüssen auf die Schaufensterscheiben eines Autohauses in Oldenburg im März hat am Mittwoch in Berlin der Prozess gegen einen Mann begonnen. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Dem Angeklagten werden nach Angaben eines Gerichtssprechers unter anderem Verstöße gegen das Waffengesetz, Sachbeschädigung, Bedrohung und versuchte Nötigung vorgeworfen. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 1. Oktober vorgesehen.
Verbindung nicht belegt
Nach NDR-Informationen soll der Mann sich als Mitglied der aus der Türkei stammenden Gruppe „Daltons“ ausgegeben haben. Ob er tatsächlich Verbindungen zur organisierten Kriminalität hat, ist bislang nicht geklärt.
Auch zum Hintergrund der Schüsse liegen weiter keine gesicherten Erkenntnisse vor. Nach Angaben aus dem Umfeld des Falls könnte das Autohaus möglicherweise wegen einer Verwechslung zum Ziel geworden sein. Die Polizei in Oldenburg ermittelt und sucht Zeuginnen und Zeugen.
Motiv weiter offen
Der Fall wird nun vor dem Berliner Gericht aufgearbeitet. Die Vorwürfe gegen den Angeklagten sind Teil des laufenden Verfahrens; eine gerichtliche Entscheidung steht noch aus.
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