Protest verzögert angekündigte Räumung in Gröpelingen
In Gröpelingen soll eine Zwangsräumung einer Familie am 3. August zunächst nicht umgesetzt worden sein. Ein Bündnis berichtet von bis zu 50 Unterstützern.
Eine angekündigte Zwangsräumung einer Familie in Bremen-Gröpelingen ist am 3. August nach Angaben des Bündnisses „Zwangsräumungen verhindern“ zunächst verzögert worden. Bis zu 50 Nachbarinnen und Nachbarn sowie weitere Unterstützende hätten sich gegen Mittag vor dem Haus versammelt und die Räumung nicht unmittelbar stattfinden lassen.
Das Bündnis verbreitete die Angaben über die Basisgruppe Antifaschismus Bremen. Demnach sollte die WaBeQ die Familie räumen lassen. Ob und wann ein weiterer Räumungsversuch geplant ist, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Familie lebt seit Jahren dort
Bereits zuvor hatte das Bündnis auf den Fall einer Familie in der Weichselstraße aufmerksam gemacht. Nach dessen Angaben lebt sie seit etwa 15 Jahren in der Straße. Als Gründe für das Verfahren nannte die Gruppe eine nachträglich erhobene Nebenkostennachzahlung und eine fehlende Monatsmiete.
Wie hoch die Forderungen sind, ob ein vollstreckbarer Räumungstitel vorliegt und in welchem Verfahrensstand sich die Angelegenheit befindet, wurde nicht mitgeteilt. Eine Stellungnahme der WaBeQ oder anderer beteiligter Stellen liegt in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Angaben nicht unabhängig bestätigt
Die Schilderung der Verzögerung, die Zahl der Teilnehmenden und die Hintergründe stammen allein aus dem Aufruf des Bündnisses. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben anhand der vorliegenden Meldung nicht.
Schauplatz
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Originalquelle
Bluesky: Basisgruppe Antifaschismus BremenKommentare
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