Praxiswerkstatt in Oldenburg widmet sich Erinnerungskultur
Pädagogische Fachkräfte und Interessierte beraten am 28. Oktober an der Universität Oldenburg über Erinnerung an Menschheitsverbrechen.
Die nächste Praxiswerkstatt Rassismuskritik in Oldenburg befasst sich am Mittwoch, 28. Oktober, mit Erinnerungskultur in einer Migrationsgesellschaft. Die Veranstaltung richtet sich an pädagogische Fachkräfte sowie weitere Interessierte und findet von 14 bis 16 Uhr an der Universität Oldenburg statt.
Im Zentrum steht die Frage, wie an Verbrechen gegen die Menschlichkeit erinnert werden kann. Dabei soll es auch um die Gefahr gehen, dass historische Erfahrungen gegeneinander aufgerechnet werden. Genannt werden unter anderem Holocaust, Kolonialismus und Stalinismus.
Perspektiven gemeinsam entwickeln
Die Teilnehmenden arbeiten anhand eines konkreten Falls mit Menschen aus Praxis und Wissenschaft. Ziel ist es, Möglichkeiten zur Reflexion und zum Handeln für pädagogische Arbeitsfelder zu entwickeln. Eigene Erfahrungen von Verfolgung, Gewalt oder Flucht können dabei einbezogen werden.
Einen fachlichen Impuls gibt der Sozialpädagoge und Rassismusforscher Rudolf Leiprecht, emeritierter Professor. Nach Angaben der Veranstalter soll die Werkstatt dazu beitragen, Ursachen von Menschheitsverbrechen besser zu verstehen und Handlungsmöglichkeiten für die Gegenwart zu diskutieren.
Anmeldung erforderlich
Angesprochen sind Beschäftigte aus Schulen, sozialer Beratungsarbeit sowie Jugend- und Familienhilfe. Veranstalter sind das Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Oldenburg und das Center for Migration, Education and Cultural Studies der Universität Oldenburg. Der Veranstaltungsraum wird nach der Anmeldung mitgeteilt.
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