Plön verbindet Altstadtbummel mit Touren auf der Schwentine
In Plön liegen historische Innenstadt, Schlossgebiet und Seen nah beieinander. Besucher können die Stadt zu Fuß, per Audioguide oder vom Wasser aus erkunden.
Plön in der Holsteinischen Schweiz setzt bei sommerlichen Ausflügen auf kurze Wege zwischen Altstadt, Schlossgebiet und Wasser. Die Schwentine führt an der früheren Stadtgrenze und dem Lübschen Tor vorbei. Kanus und Kajaks können im Bootshafen festmachen, um die Innenstadt zu Fuß zu erkunden.
Die verkehrsberuhigte Lange Straße bildet die zentrale Fußgängerzone. Am Marktplatz steht die evangelische Nikolaikirche. Dort finden regelmäßig Wochenmärkte und weitere Veranstaltungen statt.
Geschichte per Smartphone
Für Touren durch Altstadt und Schlossgebiet stehen zwei kostenlose Audioguide-Rundgänge für Smartphones bereit. Sie dauern jeweils etwa 20 Minuten. Ergänzend gibt es ein Outdoor-Rätselspiel. Geführte Rundgänge widmen sich unter anderem den historischen Gassen, den sogenannten Twieten, sowie der Stadtgeschichte.
Die Anfänge Plöns reichen nach Angaben der Tourismusinformation bis zu slawischen Siedlungen im 7. Jahrhundert zurück. Im 17. Jahrhundert war Plön Residenzstadt des Herzogtums Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön. Häuser in der Johannisstraße und Klosterstraße stammen teilweise aus dieser Zeit.
Museum und Anreise
Am Ende der Langen Straße befinden sich das Museum des Kreises Plön, ein öffentlich zugänglicher Apothekergarten und die Johanniskirche. Die Tourist-Info im Bahnhofsgebäude gibt Karten zu Wander-, Rad- und Wasserwegen aus und informiert über Unterkünfte und Führungen.
In der Innenstadt prägt Kopfsteinpflaster das Bild. Zugänge von der Stadtgrabenstraße sind überwiegend stufenlos, einzelne Geschäfte haben jedoch Stufen. Barrierefreie Toiletten gibt es laut Anbieter am Busparkplatz in der Stadtgrabenstraße und auf dem Marktplatz. Als Zugang zum See wird der Bootshafen genannt.
Originalquelle
holsteinischeschweiz.de (recherchiert)Kommentare
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