Pinguins reagieren auf Ausfälle und holen Keean Washkurak
Nico Krämmer fällt bis zum Saisonende aus, Rayan Bettahar muss operiert werden. Bremerhaven verpflichtet deshalb den kanadischen Stürmer Keean Washkurak.
Die Fischtown Pinguins Bremerhaven müssen für den Rest der laufenden Saison ohne Nico Krämmer auskommen. Untersuchungen bestätigten beim Stürmer eine schwere Knieverletzung. Zudem wird Verteidiger Rayan Bettahar operiert und voraussichtlich mehrere Wochen fehlen.
Als Reaktion auf die wachsenden Personalprobleme hat der Bremerhavener Eishockey-Erstligist den kanadischen Angreifer Keean Washkurak verpflichtet. Wann der Neuzugang erstmals eingesetzt werden kann, steht noch nicht fest.
Diagnose bei Krämmer
Bei Krämmer hatten weitere Untersuchungen die zuvor befürchtete Schwere der Verletzung bestätigt. Seine Saison ist damit vorzeitig beendet. Bei Bettahar ist nach Angaben des Clubs ein operativer Eingriff notwendig. Die beiden Ausfälle verschärfen die bereits angespannte Lage im Kader.
Zuletzt hatten die Pinguins bereits mehrere verletzte Stammspieler ersetzen müssen. Sportdirektor Sebastian Furchner bezeichnete die Entwicklung der vergangenen Wochen als außergewöhnlich. Washkurak solle nun zusätzliche Optionen für die verbleibenden Spiele schaffen.
Erfahrung aus Nordamerika
Der Kanadier wurde beim NHL-Draft 2019 von den St. Louis Blues ausgewählt. Der Club zog ihn in der fünften Runde an insgesamt 155. Position. In den vergangenen fünf Spielzeiten sammelte der Stürmer Erfahrung in der American Hockey League, einer nordamerikanischen Profiliga unterhalb der NHL.
Vor einem Einsatz müssen noch organisatorische Fragen geklärt und die erforderlichen Lizenzunterlagen bearbeitet werden. Die Pinguins wollen diese Voraussetzungen nach eigenen Angaben möglichst schnell erfüllen, damit Washkurak nach seiner Ankunft zeitnah zur Mannschaft stoßen kann.
Orte
Originalquelle
Fischtown PinguinsKommentare
Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.