Osterholz und Kwidzyn beraten über Hochwasser und marode Straßen

Fachleute aus Osterholz und dem polnischen Partnerlandkreis Kwidzyn haben Erfahrungen zu Straßenbau, Wassermanagement und Windenergie ausgetauscht.

Panorama 24. September 2026, 08:27 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Landkreis Osterholz (Logo)
Landkreis Osterholz (Logo) | Foto: Wikimedia Commons, gemeinfrei

Fachleute aus den Landkreisen Osterholz und Kwidzyn haben sich über Straßenbau, Hochwasserschutz, Naturschutz und erneuerbare Energien ausgetauscht. Eine sechsköpfige Delegation aus dem polnischen Partnerlandkreis besuchte Osterholz vom 15. bis 18. September. Die Partnerschaft beider Kreise besteht seit 20 Jahren.

In den Gesprächen ging es vor allem um Aufgaben, vor denen beide Verwaltungen stehen. Dazu zählen Straßen auf instabilem Moorboden. Absackungen verursachen Schäden und erschweren die Instandhaltung. Die Beteiligten verglichen deshalb ihre Erfahrungen mit unterschiedlichen Sanierungsverfahren.

Wasser als gemeinsames Thema

Ein weiterer Schwerpunkt war das Wassermanagement. Der Landkreis Osterholz ist von Mooren, Kanälen und zahlreichen Gewässern geprägt. Kwidzyn liegt an der Weichsel. Dort spielen Hochwasserschutz, Deichpflege und die Steuerung des Wasserhaushalts eine wichtige Rolle.

Bei einem Radausflug erläuterte die Biologische Station Osterholz die Bedeutung der Moore für Natur- und Klimaschutz. Während einer Torfkahnfahrt sprachen die Fachleute über die Unterhaltung von Brücken und Deichen sowie über die Verbindung von Hochwasser- und Naturschutz.

Einblicke in die Praxis

In der Kreisstraßenmeisterei informierte sich die Delegation über Arbeitsabläufe sowie Fahrzeuge und Geräte zur Pflege von Kreisstraßen und Radwegen. Weitere Gespräche behandelten Baugenehmigungen und Anforderungen des Lärmschutzes.

Bei der Besichtigung einer Windenergieanlage standen deren Betrieb und die praktische Umsetzung der Windenergienutzung im Mittelpunkt. Zum Abschluss besuchte die Gruppe das Klimahaus in Bremerhaven. Konkrete Vereinbarungen oder neue gemeinsame Projekte wurden nach Angaben des Landkreises nicht bekanntgegeben.

Originalquelle

Landkreis Osterholz

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