Oldenburger Universität zeigt Mondfinsternis aus Teneriffa
Die partielle Mondfinsternis war am Freitagmorgen in Deutschland kaum zu verfolgen. Aufnahmen der Universität Oldenburg aus Teneriffa dokumentieren das Ereignis.
Die partielle Mondfinsternis am Freitagmorgen war in Deutschland wegen der Bedingungen am Himmel und der einsetzenden Morgendämmerung nur schwer zu beobachten. Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg hat das Ereignis deshalb mit Aufnahmen auf Teneriffa festgehalten und als Zeitraffer dokumentiert.
Bei einer partiellen Mondfinsternis wandert der Mond nur teilweise durch den Kernschatten der Erde. Der dadurch verdunkelte Bereich ist deutlich sichtbar, sofern Himmel und Horizont frei sind.
Mond stand bereits tief
Der Mond trat gegen 4.33 Uhr in den Kernschatten ein. Die stärkste Verfinsterung wurde um 6.13 Uhr erwartet. Zu diesem Zeitpunkt stand der Mond bereits tief über dem südwestlichen Horizont. Gleichzeitig wurde der Himmel zunehmend heller, was die Sicht in Deutschland zusätzlich erschwerte.
Für Beobachtungen waren ein wolkenfreier Himmel und ein möglichst unverbauter Blick nach Südwesten erforderlich. Ein Fernglas konnte helfen, den verdunkelten Teil des Mondes länger zu erkennen. Die auf Teneriffa entstandenen Bilder ermöglichen nun einen Blick auf das Himmelsereignis, das vielerorts vor Ort kaum sichtbar war.
Aufnahmen von Teneriffa
Die Universität Oldenburg veröffentlichte ihre Dokumentation nach der Finsternis. Die Aufnahmen zeigen den Verlauf des astronomischen Phänomens in komprimierter Form.
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