Panorama

Oldenburg wirbt trotz Gesetzesänderung weiter für Wärmepumpen

Die Stadt Oldenburg rät beim Heizungstausch weiter zur Wärmepumpe. Förderungen, Beratungen und zwei Veranstaltungen im September sollen Eigentümer unterstützen.

11. August 2026, 09:50 Uhr 1 Min. Lesezeit 3 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Die Stadt Oldenburg empfiehlt Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern trotz der jüngsten Änderungen beim Heizungstausch weiterhin den Einbau einer Wärmepumpe. Neue Gasheizungen seien zwar nach dem in Kraft getretenen Gebäudemodernisierungsgesetz weiter möglich. Die Verwaltung warnt jedoch vor voraussichtlich steigenden Betriebskosten.

Als Gründe nennt die Stadt die zunehmende CO2-Bepreisung sowie höhere Netzentgelte für Gas. Wer künftig eine Gasheizung einbaue, müsse zudem einen wachsenden Anteil an grünem Gas nachweisen. Dieses sei nur begrenzt verfügbar und voraussichtlich teurer als fossiles Erdgas.

Förderung und Nachfrage

Wärmepumpen werden nach Angaben der Stadt durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau gefördert. Je nach Voraussetzungen könne der Zuschuss zwischen 30 und 80 Prozent liegen. Ergänzend sei in Oldenburg unter Umständen eine kommunale Förderung von bis zu 15 Prozent möglich.

Das städtische Förderprogramm für Altbausanierungen verzeichnet seit seiner Öffnung Mitte Februar 697 Anträge. Davon betreffen 370 den Einbau einer Wärmepumpe. Die Stadt verweist außerdem darauf, dass 2025 bundesweit erstmals mehr Wärmepumpen als Öl- und Gasheizungen neu ans Netz gegangen seien.

Beratung im September

Eigentümer können eine kostenlose Orientierungsberatung der Stadt nutzen. Für eine detailliertere Einschätzung organisiert die Verwaltung zudem einen geförderten Gebäude-Check vor Ort. Auch die Verbraucherzentrale bietet Energieberatungen an.

Am 17. September informiert ein kostenloser Vortrag unter dem Titel „Wärmepumpe auch in meinem Haus?“ ab 18 Uhr in der Offenen Tür Bloherfelde. Am 25. September folgt von 15 bis 18.30 Uhr die Beratungsveranstaltung „Aha! Wärmepumpe“ im Neuen Gymnasium. Dort sind kostenlose halbstündige Erstberatungen vorgesehen.

Orte

Oldenburg

Originalquelle

Stadt Oldenburg

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