Norddeutsche Länder fordern stärkeren Offshore-Windkraft-Ausbau
Regierungschefs der norddeutschen Länder trafen sich in Berlin, um für den Ausbau der Offshore-Windenergie zu werben.
Regierungschefs der norddeutschen Länder trafen sich in Berlin, um für den Ausbau der Offshore-Windenergie zu werben.
Am 30. Januar 2026 trafen sich die Regierungschefs der norddeutschen Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein am Rande der Bundesratssitzung in Berlin. Ziel des Treffens war ein Austausch mit Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche über Wirtschafts- und Energiepolitik.
Der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte betonte die Bedeutung eines Neustarts der Offshore-Windenergie. "Der Ausbau ist unverzichtbar, um die Energiewende zu meistern", erklärte Bovenschulte. Er forderte, die Rahmenbedingungen für den Ausbau der Offshore-Windkraft zügig anzupassen, um ausreichend und günstigen Strom zu sichern.
Auch Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hob die Rolle der norddeutschen Häfen und der dort produzierten Energie hervor. Sie betonte die wirtschaftliche Bedeutung für ganz Deutschland und kritisierte die Angriffe süddeutscher Länder auf das Bund-Länder-Finanzsystem.
Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther unterstrich die Entschlossenheit der norddeutschen Länder, die Energiewende voranzutreiben und die Klimaziele zu erreichen.