Neue EU-Vorgaben sollen Reparaturen von Geräten stärken
Seit dem 31. Juli gelten neue EU-Vorgaben für langlebigere technische Geräte. Ein Bremer Elektrofachgeschäft rechnet mit mehr Reparaturaufträgen.
Seit dem 31. Juli gelten neue EU-Vorgaben, die technische Geräte länger nutzbar machen sollen. Betroffen sind unter anderem Smartphones und Waschmaschinen. Ziel ist, dass Geräte nicht schon bei einem Defekt ersetzt werden müssen, sondern länger verwendet werden können.
Die Regelungen rücken damit Reparaturen stärker in den Mittelpunkt. Für Verbraucherinnen und Verbraucher kann das bedeuten, dass ein kaputtes Gerät künftig eher weitergenutzt werden kann, statt sofort ein neues kaufen zu müssen.
Reparaturen im Fokus
Ein Elektrofachgeschäft in Bremen erwartet durch die neuen Vorgaben zusätzliche Reparaturaufträge. Ob und in welchem Umfang sich dies im Alltag der Kundschaft bemerkbar macht, dürfte sich erst mit der Anwendung der Regeln zeigen.
Die EU verfolgt mit den Vorgaben das Ziel, die Lebensdauer technischer Produkte zu verlängern. Das betrifft Geräte des täglichen Gebrauchs, deren vorzeitiger Austausch vermieden werden soll.
Länger statt neu
Für Haushalte wird das Thema vor allem dann relevant, wenn Smartphones, Waschmaschinen oder andere technische Geräte beschädigt sind. Die neuen Vorgaben setzen einen Rahmen dafür, dass die weitere Nutzung und die Reparatur solcher Produkte stärker berücksichtigt werden.
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