Museumsschiff „Gera“ wird Kulisse für den ZDF-Fernsehgarten

In der letzten Fernsehgarten-Ausgabe der Saison spricht der frühere Schiffskoch Frank Köhler über seine Arbeit auf der Bremerhavener „Gera“.

Kultur 07. Oktober 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Frank Köhler (Archivfoto)
Frank Köhler (Archivfoto) | Foto: Rob Bogaerts for Anefo / Wikimedia Commons, CC0

Das Bremerhavener Museumsschiff „Gera“ rückt in der letzten Ausgabe des „ZDF-Fernsehgartens“ in den Mittelpunkt. Das ZDF zeigt am Sonntag, 11. Oktober, ein Interview mit dem früheren Schiffskoch Frank Köhler. Die Sendung aus dem Fischereihafen beginnt um 12 Uhr.

Moderatorin Andrea Kiewel traf Köhler bereits am 2. Oktober an Bord. Gemeinsam gingen sie über das Schiff, auf dem er einst gearbeitet hatte. Köhler berichtet in dem aufgezeichneten Gespräch über die Abläufe an Bord und den Alltag während des Hochseefischfangs.

Zwölf Jahre auf See

Frank Köhler arbeitete von 1979 bis 1991 als Schiffskoch. In dieser Zeit war er unter anderem auf der „Gera“ im Einsatz. Das Historische Museum Bremerhaven stellte nach eigenen Angaben den Kontakt für das Interview her.

Das Schiff liegt im Schaufenster Fischereihafen unmittelbar hinter einer der Bühnen, die für die beiden Bremerhavener Ausgaben des Fernsehgartens aufgebaut wurden. Bereits bei der Live-Sendung am 4. Oktober war der ehemalige Fischereitrawler als Teil der maritimen Kulisse im Fernsehen zu sehen.

Zeugnis der Hochseefischerei

Die „Gera“ wurde in der DDR für das Fischereikombinat Rostock gebaut. Seit 1991 liegt sie als Museumsschiff in Bremerhaven. Sie gilt als letztes erhaltenes deutsches Exemplar eines Seitentrawlers. Bei diesem Schiffstyp wurden die Fangnetze über die Seite ausgebracht und wieder eingeholt.

Mit der Übertragung am 11. Oktober beendet der „ZDF-Fernsehgarten“ seine Saison 2026. Es ist die zweite Live-Ausgabe der Unterhaltungssendung aus dem Bremerhavener Fischereihafen.

Schauplatz

Fischereihafen, Bremerhaven Große Karte

Orte

Bremerhaven

Originalquelle

Nordsee-Zeitung

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