Mond bedeckt Venus: Beobachtungstermin am Metalhenge
Am 14. September zieht die schmale Mondsichel über die Venus. Am Metalhenge im Blockland gibt das Olbers-Planetarium Hilfestellung.
Am Montag, 14. September, kann am Vormittag eine Bedeckung der Venus durch den Mond beobachtet werden. Mitarbeitende des Olbers-Planetariums sind dafür ab 11 Uhr am Metalhenge im Blockland vor Ort und unterstützen Interessierte bei der Beobachtung.
Der Mond geht um 11.13 Uhr im Südosten auf. Bereits um 11.36 Uhr beginnt die Venus hinter dem unbeleuchteten Rand der schmalen Mondsichel zu verschwinden. Zu diesem Zeitpunkt steht das Geschehen nur rund zwei Grad über dem Horizont. Eine freie Sicht nach Südosten und sehr gute Bedingungen sind deshalb erforderlich.
Schwierige Beobachtung
Die Venus tritt voraussichtlich um 12.39 Uhr wieder am hellen Mondrand hervor. Dann befindet sie sich etwa neun Grad über dem Horizont. Die Mondsichel ist lediglich zu 13 Prozent beleuchtet und am Tageshimmel kaum auszumachen. Ein Fernglas ist für die Beobachtung notwendig; zudem muss die Position am Himmel genau bekannt sein.
Besondere Vorsicht gilt wegen der Sonne, die während des Ereignisses nur etwa 41 Grad vom Mond entfernt steht. Niemals darf mit ungeschützten Augen oder ungeeigneten optischen Geräten in Richtung Sonne geschaut werden. Das kann die Augen dauerhaft schädigen.
Hilfe vor Ort
Die Fachleute des Olbers-Planetariums wollen am Metalhenge Hinweise zum Auffinden von Mond und Venus geben. Die Bedeckung zählt zu den seltenen astronomischen Konstellationen, ist wegen der niedrigen Position am hellen Vormittagshimmel aber schwer zu verfolgen.
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